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„Spürt die Energie, die von den Bildern ausgeht!“Blonde Schönheit mit blauen Augen – ein Gemälde der Künstlerin Heidrun Giese.
Bad Eilsen. Im Mittelpunkt der 98. Ausstellung in der Wandelhalle des Fürstenhofes stehen derzeit zwei Künstlerinnen aus der Region Hannover. Sie zeigen bis zum 4. März Bilder und Skulpturen. Eine thematisch und technisch so vielseitige Künstlerin wie Heidrun Giese aus Sarstedt hat selten ihre Visitenkarte in Bad Eilsen abgegeben. Es ist nicht einfach, ihre Grenzen abzustecken, weil sie immer wieder zu neuen Ufern aufbricht. Einen Eindruck davon vermitteln schon die Namen ihrer Exponate: Meerestiefen, Elemente, Energie, Weitblick, Harmonie, Aufbruch, Steine, Landschaft, Harmonie, Tanzende Welle, Exotischer Traum und mehr.
Der Betrachter kommt aus dem Staunen nicht heraus. Zunächst glaubt man, Giese bevorzuge die abstrakte Darstellung, um Gefühle und Gedanken auszudrücken. Einige Meter weiter sieht man dann das beeindruckende Antlitz einer blonden Schönheit, die nicht enden wollende gertenschlanke Figur einer jungen Frau und ein sehr naturalistisches Küstenmotiv.
Und dazu gibt es ein Bild mit dem Titel „Pamplona, einer geht“, an dem sie ein halbes Jahr gearbeitet hat, wie sie der Redaktion versicherte. Da geht es um eine Ansammlung von Menschen, die sie erst mit einem feinen Filzstift gründlich vorgezeichnet hat. In den nächsten Schritten setzte sie verschiedene Techniken ein, bis das Endergebnis ihren Vorstellungen entsprach.
Die Vielfalt der Techniken, an die sich Giese heranwagt und die sie auch kombiniert, lässt den Betrachter erstaunen. Neben Farben setzt die Malerin andere Mittel zum Gestalten ihrer Motive ein – vom Stoff bis zur Eierschale. Wer die Ergebnisse anschaut, glaubt nicht, dass Giese als Beruf Großhandelskauffrau gelernt hat und zur Malerei nur als Autodidaktin gekommen ist. Inzwischen werden ihre Bilder größer, die Farben kräftiger. Giese: „Wer sie anschaut, soll die Energie spüren, die von ihnen ausgeht.“
Auch die Bildhauerin Silvia Withöft-Foremny aus Hannover-Laatzen hat sich nach dem Studium einem anderen Metier zugewandt: Sie arbeitete bis 2007 als diplomierte Verkehrsingenieurin in Hannover. Eine Freundin hatte sie drei Jahre vorher überredet, an einem Seminar für Steinbildhauerei teilzunehmen. In der Folgezeit war die Hannoveranerin oft in der Bauhütte von Arthur Friske im Steinberger „Steinzeichen“.
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