Kreisliga (uk). Der TuS SW Enzen und der VfL Bückeburg II trennten sich einem guten Spiel mit einem gerechten 1:1-Unentschieden. Nach vier Siegen in vier Spielen und 19:0-Toren wurde der Sturmlauf der Bückeburger Zweitvertretung von einem starken TuS SW Enzen gestoppt. Die VfL-Reserve bleibt aber in der Kreisliga souveräner Spitzenreiter.
Die Oberliga-Reserve erwischte den besseren Start und hatte durch Vito Caliandro die große Möglichkeit zur Führung. Der Youngster tauchte vor SW-Keeper Florian Schaper auf und setzte den Ball knapp neben das Tor (5.). Bückeburgs Torjäger Simon Häberli verfehlte den Enzer Kasten mit einem Kopfball. Die Gastgeber gestalteten das Spiel ausgeglichen, hatten zeitweise ein optisches Übergewicht. Gegen die starke Defensive des VfL wurden aber nur selten glasklare Chancen herausgespielt. Tim Schöllers Freistoß verpasste „Freund und Feind“. Dann die beste Enzer Möglichkeit: Malte Gumprecht zog aus 18 Metern ab, der Ball wurde mehrfach abgefälscht, flog wie eine Flipperkugel Richtung Tor und vom Knie des verdutzten VfL-Keepers Tobias Markowski ins Toraus (20.). Beide Teams spielten ansehnlichen Fußball, verpassten es aber in der ersten Halbzeit einen Treffer zu erzielen.
Nach der Pause machte zunächst die Bückeburger Reserve etwas mehr Druck, ohne sich zwingende Chancen zu erspielen. Es dauerte bis zur 63. Spielminute, dann durfte gejubelt werden. Tolga Altunsöz kam im Enzer Strafraum an den Ball, legte überlegt zurück auf Dennis Rinne, der das Spielgerät aus 18 Metern „mit Auge“ unten rechts im Tor versenkte.
Enzen machte nun mehr Druck, wurde immer überlegener und belohnte sich mit dem Ausgleich. Yannik Johnson zog aus 30 Metern ab, der Ball schlug wie an der Schnur gezogen oben rechts im Winkel ein – Markowski war bei diesem Treffer Marke „Tor des Monats“ machtlos (66.). Wenig später scheiterte der eingewechselte Georg Schmal nach einer Hereingabe frei vor Markowski. Tim Schöller brachte einen Freistoß aufs Tor – Endstation Markowski.
Die Enzer hatten mehrfach den Siegtreffer auf dem Fuß, aber richtig zwingend wurde es nicht mehr. Die VfL-Reserve blieb in der Schlussphase über Konter immer gefährlich. Unter dem Strich konnten beide Trainer, Michael Treichel (Enzen) und Martin Neubert (Bückeburg), mit dem Ergebnis leben.
SWE: Schaper, Henselewski, Hansel, Gumprecht, Müller, Isaak (70. Petersohn), Brinkmeyer (59. Schmal), Schöller, Kolb, Marraffino, Johnson (84. Ünlü).
VfL: Markowski, Voß, Franke (63. Baraczewski), Altunsöz, Dennis Rinne, Kultau (74. Inserra), Häberli (46. Burczyk), Lennart Versick, Caliandro, Raschke, Thom.
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