Fußball (seb). Jetzt wird es ernst für den VfL Bückeburg. Der Oberligist tritt am Sonntag, um 15 Uhr, zum ersten Pflichtspiel an. Es wartet die Aufgabe im Krombacher-Pokal beim Staffelkonkurrenten VfV Hildesheim auf das Team von Trainer Timo Nottebrock.
Dabei hat der VfL-Coach die Qual der Wahl. Sein Kader ist groß, lediglich Jannis Städter und Lennart Versick waren in der Vorbereitung aufgrund von Verletzungen nicht voll belastbar. Auch Dennis Peter war in dieser Woche leicht angeschlagen, sein Einsatz am Sonntag dürfte aber nicht gefährdet sein.
Die Bückeburger werden besonders motiviert nach Hildesheim reisen. In der letzten Oberliga-Saison gab es beim VfV eine deftige 0:4-Klatsche. „Die ist noch nicht vergessen“, so Nottebrock. Noch viel weniger vergessen sind die Verbalattacken der Hildesheimer gegenüber dem VfL. Bückeburg wurde von VfV-Trainer Andreas Golombek als „Tretertruppe“ bezeichnet. Einen weiteren Motivationsschub dürfte der nächste Pokalgegner sein. Dem Sieger winkt das interessante Duell gegen den Regionalligisten TSV Havelse.
Nottebrock steckt mit dem VfL noch in der Experimentierphase. Trotzdem muss der VfL-Trainer am Sonntag einen 18-Mann-Kader für das Pokalspiel benennen. „Das wird nicht einfach, denn die Mannschaft haut sich in jedem Training voll rein. Trotz des großen Konkurrenzdrucks herrscht eine tolle Stimmung im Team. Die Integration der neuen Spieler verlief optimal und viele haben schon nach kurzer Zeit verinnerlicht, worum es beim VfL geht. Das Team steht im Vordergrund“, lobt Nottebrock den guten Zusammenhalt.
Am Mittwochabend testete der VfL in Wasserstraße und kam dort zu einem 4:0-Erfolg. Nottebrock wechselte fleißig durch, ließ zwei komplette Mannschaften spielen. Die Tore erzielten Nico Schneckener (1), Tim Buchwald (2) und Vito Caliandro (1). „Die Tore waren schön herausgespielt, aber wir hatten Probleme gegen eine tief stehende Mannschaft“, hat Nottebrock erkannt.
Der VfL reist als Außenseiter nach Hildesheim. Der letztjährige Tabellenzwölfte hat sich im Sommer noch einmal kräftig verstärkt. Granit Curri und Benedict Plaschke heißen die Top-Transfers des VfV. Trotzdem verspricht Nottebrock den Hildesheimern einen heißen Tanz: „Wir mögen Pokalspiele, wenn es um alles oder nichts geht. Wir wollen uns für die hohe Pleite revanchieren und in die nächste Runde.“
Registrieren

Heute


