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In zwei Fällen Boshaftigkeit vermutetUchtdorf (who). Das war für die Ortsfeuerwehr kein Spaß, berichtete Uchtdorfs Ortsbrandmeister Rüdiger Schulz zur Hauptversammlung. Gleich zwei mal wurde die Wehr im Vorjahr zu Einsätzen gerufen, die wahrscheinlich durch Böswilligkeit ausgelöst worden waren. Am 26. Mai kam es zu einem Containerbrand „In den Eichen“ und am 2. Juni zu einem Waldbrand in Höhe des Hauses Wennenkämper Straße 4.
„Irgendjemand scheint die Schlagkräftigkeit der Uchtdorfer Feuerwehr zu testen. Diese Feuer sind nicht durch Selbstentzündung entstanden“, sagte der Ortsbrandmeister zu diesen beiden von insgesamt acht Vorjahres-Einsätzen. Außerdem wurde die Uchtdorfer Logistikgruppe zweimal zur Versorgung und Unterstützung der Einsatzkräfte bei Hochwassereinsätzen in anderen Orten gerufen. Und am 29. Juni „traf uns selber das Unwetter mit Starkregen, wobei wir an vielen Einsatzstellen tätig werden mussten“. Dank der nachalarmierten Wehren aus Exten und Wennenkamp, sowie mithilfe eines Firmenwagens der Tischlerei Wolter sei auch diese Herausforderung bewältigt worden.
Die Ortsfeuerwehr Uchtdorf hat zurzeit 178 Mitglieder, so Schulz weiter. Darunter 26 Aktive, 14 Passive sowie 15 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr, die in diesem Jahr mit Jana Brandt, Angelina Prüßner und Timo Bentib drei Mitglieder an die Aktivengruppe abgeben wird und ihrerseits eine eigene Kinderfeuerwehr als Nachwuchsgruppe erhalten soll. Rüdiger Schulz: „Erste Schnupperdienste wurden bereits mit Erfolg in 2011 durchgeführt. Solltet ihr also Kinder oder Enkel haben, schickt sie zur Feuerwehr. Hier werden sie betreut, behütet und versorgt.“
Bei den Einsätzen habe sich die Beschaffung von digitalen Funkmeldeempfängern als besonders sinnvoll erwiesen, berichtete der Ortsbrandmeister weiter. Auf diesem Weg haben wir der Feuerwehr Uchtdorf einen großen Vorsprung in der Tagesverfügbarkeit und in den Ausrückzeiten verschafft.“
Beim Waldbrand an der Wennenkämper Straße sei deshalb die Wasserversorgung bereits hergestellt gewesen, als das TLF aus Exten an der Einsatzstelle eingetroffen sei.
Da es in diesem Jahr bei der Uchtdorfer Feuerwehr keine Jubilarehrungen gab, galt den Beförderten des Abends alle Aufmerksamkeit. Neue Dienstgrade erhielten dabei: Monika Jasper und Annette Wallenstein, Oberfeuerwehrfrau; Sabrina Depping, Feuerwehrfrau sowie Michael Prüßner, Feuerwehrmann.
Der nächste wichtige Termin steht für die Uchtdorfer Feuerwehr am kommenden Sonntag, 5. Februar an mit der Dienstversammlung im Dorfgemeinschaftshaus und den Wahlen zum Kommando.