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An Hochwasser ist man hier gewöhnt
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Ahe (who). In den vergangenen 15 Jahren war Reinhard Röske stellvertretender Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Ahe. Jetzt ist es an der Zeit, jüngere Kräfte in Führungsfunktionen nachrücken zu lassen, hatte er entschieden und um Entbindung vom Amt gebeten. Während der Hauptversammlung votierte die Wehr für Stefan Wolff als Nachfolger und leitete den fließenden Übergang ein.

Von drei Hilfeleistungseinsätzen im Jahr 2011 berichtete Ortsbrandmeister Reinhard Möller. „Es handelte sich wieder einmal um das Weserhochwasser.“ In Anwesenheit von Rintelns Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz dankte Möller in diesem Zusammenhang auch dem Abwasserbetrieb für die „gute Zusammenarbeit“. Bei Gefahr habe dieser stets rechtzeitig und zuverlässig das Signal zum Schließen beziehungsweise Öffnen der Absperrventile des Kanalsystems von Ahe gegeben.

Bei insgesamt 31 Diensten, Einsätzen, Wettbewerben und Besuchen bei befreundeten Feuerwehren hat die Ortsfeuerwehr im Vorjahr rund 800 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet, so Möller weiter. Neben 19 Aktiven, darunter sechs weibliche, hielten zurzeit 93 Förderer der Wehr die Treue.

Hoffnungsträger und Zukunft der Feuerwehr Ahe sind die aktuell 22 Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr. Nach neun Jahren vollzog sich auch an der Spitze der Nachwuchsgruppe ein Wechsel, denn die stellvertretende Jugendfeuerwehrwartin Martina Reißland gab ihr Amt ab. Alexandra König wird künftig den Platz an der Seite von Katja-Mia Homberg einnehmen, die für eine weitere Amtszeit als Leiterin bestätigt wurde.

Die Nachwuchsgruppe ist auch bei der Ortswehr Ahe Garant für die Zukunft der Feuerwehr und mit Sarah Liebig und Alexandra König wurden zwei ehemalige Jugendfeuerwehr-Mitglieder zu Feuerwehrfrauen befördert. Weitere Beförderungen standen an für Antje Rinne zur Oberfeuerwehrfrau sowie für Katja-Mia Homberg und Kerstin Ruhe zu Hauptfeuerwehrfrauen sowie für Jörg Plenert, Frank Schäfer und Stefan Wulf zu Hauptfeuerwehrmännern.

Eine interne Auszeichnung erhielt Jörg Plenert, der sich zum wiederholten Male den Titel „Feuerwehrmann des Jahres“ verdient hatte. Und mit Heinz-Wilhelm Hohmeyer zeichnete der stellvertretende Kreisbrandmeister Rainer Kuhlmann einen Silberjubilar für 25 aktive Mitgliedsjahre aus. Die Ehrung für Karl-Heinz Lohmann und Heinrich Nottmeier, die der Wehr seit 60 Jahren angehöen, wird nachgeholt.

Wechsel in der Führungsspitze. Reinhard Röske (l.) gibt nach 15 Jahren das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters an Stefan Wolff weiter.

Artikel vom 03.02.2012 - 00.00 Uhr
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