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48 Kinder und Jugendliche sichern ZukunftSie werden für 50-, 40- und 25-jährige Mitgliedschaft geehrt (v.l.): Paul Riesner, Alfons Mevert, Kurt Reichelt, Tobias Ebeling, Helmut Reimann, Ralf Mork und Norbert Kassner. Foto: möh
Buchholz (möh). Eine beeindruckende Bilanz des vergangenen Jahres legten Ortsbrandmeister Thomas Reichelt und sein Stellvertreter Matthias Lossie während der Jahreshauptversammlung im Schützenhaus vor. Danach verzeichnete die Ortswehr 34 Einsätze, nahm an einer Samtgemeinde-Übung teil und viele Aktive absolvierten diverse Lehrgänge. Außerdem standen Sitzungen des Orts- und Samtgemeindekommandos und eine Kreisverbandsversammlung an. Und natürlich war auch das Hochwasser im Juni ein Thema. Schließlich waren die Brandschützer an zwei Tagen insgesamt 17 Stunden im Einsatz.
Reichelt und Lossie blickten aber nicht nur zurück, sie hatten auch die Aufgabe, zahlreiche Passive für langjährige Mitgliedschaft zu ehren. So sind Paul Riesner und Kurt Reichelt seit 50 Jahren mit von der Partie. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Ralf Mork, Eberhard Peth, Dietmar Behling, Andreas Johannes, Roberto Mühlbauer, Helmut Reimann und Alfons Mevert ausgezeichnet. Die Ehrung für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Norbert Kassner, Thomas Buchholz, Reimund Möller, Tobias Ebeling und Martin Schenkendorf.
Während der Hauptversammlungen wurden zudem Christian Rahe zum Feuerwehrmann und Marcel Dehnst zum Oberfeuerwehrmann ernannt. Zum Hauptfeuerwehrmann wurde Jens Rahe befördert und Matthias Lossie hat nun den Dienstrang eines Hauptlöschmeisters.
Samtgemeindebrandmeister Hartmut Krause gab einen Einblick, welche Einsatz-Schnelligkeit in der Theorie von den Feuerwehrleuten gefordert wird. So heiße es, die Brandschützer müssten spätestens 13 bis 14 Minuten nach Brandausbruch am „Tatort“ sein, denn ein Mensch, der sich in diesem Gebäude aufhalte, sei bereits nach 17 Minuten tot. Aber, so der Samtgemeindebrandmeister: nach etwa dreieinhalb Minuten würde ein Brandausbruch erst bemerkt, nach Ablauf von fünf Minuten würde die Wehr von der Einsatzzentrale alarmiert, die dann innerhalb von acht bis neun Minuten am Brandherd sein müsste. „Da die Feuerwehrmänner auch berufstätig sind, ist dieses Zeitfenster manchmal einfach unmöglich einzuhalten“.
Nicole Krüger berichtete im Rahmen der Versammlung kurz über die Kinderfeuerwehr „Schwefelhölzchen“, die aus zwölf Jungen und neun Mädchen bestehe. Der Jugendfeuerwehr, die bei der Ortsfeuerwehr Bad Eilsen angesiedelt ist, gehören 19 Jungen und acht Mädchen an, wie ebenfalls mitgeteilt wurde. Ortsbrandmeister Reichelt hob hervor, dass gerade die Betreuer der Kinder- und Jugendwehr, die auch normale Dienste ableisteten und als Aktive zu Einsätzen ausrückten, noch zusätzliche Freizeit für die Betreuung des Nachwuchses opferten und dankte ihnen wie auch den übrigen Kameraden für ihr Engagement.