Zurückhaltung zeigen oder offensiv agieren?
Schulausschuss berät über angemessenen Umgang mit dem Auftreten der „Unsterblichen“

Die Wandmalerei der Schüler ist von Unbekannten schon wieder übersprüht worden. Foto: kk
Bückeburg (kk). Wie ist die Störung einer Malaktion von Herderschülern durch junge Rechtsextremisten am Dienstag (wir berichteten) zu werten, wie soll die Öffentlichkeit damit umgehen? Um Antworten auf diese Fragen zu suchen, hatte der Schulausschuss des Stadtrates am Mittwoch in der Graf-Wilhelm-Schule kurzfristig seine Tagesordnung erweitert. Im Laufe der Diskussion schälten sich zwei unterschiedliche Auffassungen heraus. Einerseits wurde dafür plädiert, offensiv mit dem Thema umzugehen, ausführlich zu informieren, die Provokation sehr ernst zu nehmen. Der Konflikt zwischen rechten und linken Jugendgruppierungen in der Stadt habe eine neue Dimension erlangt. Andererseits war der Tenor, den Vorfall nicht zu dramatisieren, eher zurückhaltend damit umzugehen, um eine Eskalation der Lage zu vermeiden.
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