Auetal
Wie Oma: Mit Griffel Schiefertafeln bemaltRehren (la). Als am vergangenen Sonntag „Fürst Ernst“ durch das Auetal reiste, standen die Kindergartenkinder auf der Rehrener Straße Spalier und blockierten so die Straße, um einen Stau zu simulieren (wir berichteten). Damit die Kinder wissen, warum das Fürsten-Spektakel überhaupt stattfindet, warum Menschen in altertümlichen Kostümen in Kutschen durch die Straßen fahren und das „Volk“ feiert, beschäftigten sie sich im Kindergarten Rehren einige Tage lang mit dem Thema „Altertum“. Als Einstieg dazu besuchten die beiden Gruppen mit ihren Erzieherinnen das Auetaler Heimatmuseum in Hattendorf.
Unter der fachkundigen Führung von Jörg Landmann und Karl Hampel wurde den Kindern nahe gebracht, wie die Menschen früher lebten. Der alte Badezuber übte dabei die größte Faszination auf die Kleinen aus. Neben Trachten, Mollen und Dreschflegeln begeisterte die Kinder auch der original nachgestellte Klassenraum von 1950. Sie nahmen auf den kleinen Bänken Platz und erlebten eine aufregende „Schulstunde“. Dabei durften sie sogar mit Griffeln auf Schiefertafeln malen.
Aufbauend zum Museumsbesuch folgen in dem Kindergarten Rehren noch weitere thematische Aktionen, wie zum Beispiel Lederbeutel und Badesalz herstellen, Brot backen und das Ausprobieren alter Kinderspiele. Jetzt sind die Kindergartenkinder auf den Fürstenbesuch am Sonntag gespannt.
In der Schulstube dürfen die Kindergartenkinder mit Griffeln auf Schiefertafeln malen.
Foto: la