Obernkirchen
Regenjacke an und losObernkirchen (sig). Vom Wetter unterkriegen lassen sich die Hüttjer zu allerletzt und zogen ihr Sommerfest trotz der eher miesen Wettervorhersagen wie geplant durch. Erst lief es zwar etwas stockend an, aber schließlich gab es doch noch zufriedenstellende Besucherzahlen auf dem Festplatz an der Stoevesandtstraße.
Vor allem die Kinder störte es wenig, dass es zwischendurch mal vom Himmel tröpfelte. Sie trugen Regenjacken und Kapuzen. So hatten sie trotzdem ihren Spaß an den verschiedenen Spielstationen.
Auf einem Bobbycar eine Rampe hinunterzufahren bereitete vor allem den Jüngsten Spaß. Immer zwei von ihnen konnten gleichzeitig starten. So gab es einen kleinen Wettbewerb um die längste Strecke, die ohne zusätzlichen Antrieb zurückgelegt werden konnte.
Die etwas größeren Jungen zog es zu einer Torwand. Nicht Fische, sondern Segelschiffe waren in einem Wasserbecken zu angeln. Neben dem üblichen Dosenwerfen gab es einen Stand, an dem schon eher technische Fertigkeiten gefragt waren. Dort mussten nämlich Stahlmuttern auf unterschiedlich dicke Gewinde geschraubt werden. Die dafür benötigte Zeit wurde festgehalten.
Das Einschlagen von Nägeln in einen dicken Holzbalken erforderte Übung, während bei Ratespielen eher das Glück gefragt war. Der Baumstamm-Weitwurf war eine Domäne der Großen, die diese Aufgabe mit unterschiedlichen Techniken zu lösen versuchten.
„Wir sind finanziell über die Runden gekommen“, bilanziert Rottführer Udo Anke am Schluss. Die Rottkasse konnte also geschont werden.
Kurt Otto begutachtet die Technik des Baumstammwerfers. Diese Sportart ist älter als die Olympischen Wettbewerbe.
Foto: sig