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Pferd auf Hesper Weide brutal umgebrachtHespe (gus). Ein Pferd ist an der Stemmer Allee in Hespe brutal getötet worden. Die Tat ereignete sich nach Angaben der Polizei bereits am vorvergangenen Wochenende. Vom Täter oder den Tätern fehlt bislang jede Spur.
Auf einer Wiese an der Stemmer Allee sei ein dreijähriger Wallach von bislang unbekannten Tätern getötet worden. „Das rund 7000 Euro teure Tier wies Stich- und Schnittverletzungen im Genital- sowie im Bauchbereich auf und erlag offensichtlich den beigebrachten Verletzungen“, erklärt Gabriela Mielke, Polizeipressesprecherin der Inspektion Nienburg-Schaumburg.
Auf der Wiese befanden sich nach Polizeiangaben insgesamt sieben Pferde, wobei der getötete Hannoveraner, ein Rappe, das zutraulichste Tier gewesen sei. Diese Zutraulichkeit wurde dem Pferd offenbar zum Verhängnis. Wann sich die Tat ereignet hat, ist unklar. In einer Pressemitteilung wird der Zeitraum, in dem das Tier gestorben sein muss, auf Sonnabend und Sonntag, 14./15. August, eingegrenzt. Der Besitzer des Tieres zeigte die Tat allerdings erst am Abend des 17. August an, wie Gabriela Mielke, Pressesprecherin der Polizeiinspektion Nienburg auf Anfrage sagte. Die Pressenotiz der Polizei wurde gestern herausgegeben. Am Abend des 14. August sei auf der Weide noch alles in Ordnung gewesen. Am Nachmittag des 15. August entdeckten Spaziergänger das an den Stichwunden verendete Tier.
Der Polizei Bückeburg sind keine weiteren Gewalttaten an Pferden in ihrem Zuständigkeitsbereich bekannt. Es sind nach Worten Mielkes allerdings andernorts in Niedersachsen bereits ähnliche Delikte wie nun in Hespe aktenkundig geworden. Von einer Serie zu sprechen, liegt Mielke zwar fern, es könne aber auch nicht ausgeschlossen werden. Ein Pferd zu töten, habe eine andere Dimension als beispielsweise mit einer Zwille auf ein Tier zu schießen.
„Wir wollen unter den Pferdebesitzern keine Angst schüren“, so die Pressesprecherin, „sondern sensibilisieren und um sofortige Benachrichtigung der Polizei bitten.“ Wenn, wie im aktuellen Fall, zu spät reagiert werde, sei eine sachdienliche Spurensicherung kaum möglich.
Die Polizei in Nienstädt und Bückeburg sucht nach möglichen Zeugen, denen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Zusammenhang mit der Tat in Hespe aufgefallen sind. Hinweise können unter Telefon (0 57 24) 38 40 in Nienstädt und unter (0 57 22) 9 59 30 beim Polizeikommissariat Bückeburg gegeben werden.