K+S darf Salz per Pipeline in Werra einleiten
Regierungspräsidium Kassel hat gestern Genehmigung erteilt / Heftige Kritik von Weser-Anrainern
Weserbergland (pmg). Das Regierungspräsidium Kassel hat gestern der K+S Kali GmbH gestattet, stark salzhaltige Abwässer aus dem Fuldarevier über eine Pipeline an die Werra zu transportieren und dort in den Fluss einzuleiten. Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke hat den Planfeststellungsbeschluss für den Bau und Betrieb einer Rohrleitung von Neuhof nach Philippsthal unterschrieben und dem Unternehmen eine weitere, bis 2020 befristete wasserrechtliche Erlaubnis mit zusätzlichen Grenzwerten für die Einleitung der Abwässer des Werks Neuhof-Ellers in die Werra erteilt.
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