Auetal
A 2: Tief stehende Sonne blendet AutofahrerAuetal (la). Die tief stehende Sonne ist vermutlich der Grund für eine Unfallserie mit zwölf Autos und vier Verletzten auf der Autobahn 2 in Richtung Dortmund gewesen, die sich am Sonntag gegen 16.45 Uhr ereignet hat.
Zwischen Lauenau und Rehren, etwa einen Kilometer vor der Rastanlage Schafstrift, hatte ein Fahrer sein Auto wegen der blendenden Sonne abgebremst. Ein nachfolgender Fahrer konnte nicht rechtzeitig bremsen und fuhr auf das vor ihm fahrende Auto auf, zwei weitere folgten. Bei diesem Unfall auf der rechten Fahrspur blieb es bei Blechschäden, die die Polizei mit rund 8000 Euro bezifferte.
Innerhalb kürzester Zeit geschahen dann in dem Bereich drei weitere Unfälle durch den Rückstau.
Ein Clio-Fahrer erkannte die Unfallstelle rechtzeitig und brachte sein Auto auf dem rechten Fahrbahnstreifen zum Stehen. Dies bemerkte allerdings ein Toyota-Fahrer aus Osnabrück zu spät und fuhr auf den Clio auf. Dieser wurde durch den Aufprall gegen die Seitenmauer und von dort auf die mittlere Fahrspur geschleudert, wo er mit einem BMW eines Herforders zusammenstieß und diesen gegen die Mittelleitplanke drückte. Der Clio schleuderte schließlich noch gegen einen russischen BMW. Von den fünf betroffenen Personen wurden vier leicht verletzt und in Krankenhäuser gebracht. Den Sachschaden beziffert die Polizei mit knapp 25 000 Euro.
Im weiteren Verlauf des Rückstaus ereigneten sich zwei weitere Auffahrunfälle, bei denen niemand verletzt wurde. Drei Autos kollidierten an der dritten Unfallstelle und zwei beim vierten Zusammenstoß. Hierbei entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 21 000 Euro.
Meldungen von einem brennenden Auto bestätigten sich nicht.
Die Autobahn 2 wurde zwischen Lauenau und Rehren für eine Stunde voll gesperrt. Danach wurde der Verkehr einspurig an den Unfallstellen vorbeigeleitet. Es entstand ein zehn Kilometer langer Stau.