Stadthagen
Hellmann will Wahlbeamten als VizeStadthagen (ssr). Bürgermeister Bernd Hellmann hat gestern gegenüber dieser Zeitung erstmals sein Personalkonzept für die neue Leitungsstruktur der Stadtverwaltung vorgestellt. Zugleich versandte er ein entsprechendes Schreiben an alle Ratsmitglieder.
Wie berichtet, gehen Ende dieses Jahres Hauptamtsleiter Fritz Wehling und Ordnungsamtschef Edwin Schmidt in Pension, Bauamtsleiter Manfred Fellmann hat diesen Schritt Ende Juni vollzogen. Bei der Neugliederung will Hellmann die Zahl von bisher vier auf künftig noch drei Ämter verringern. Hauptamt und Kämmerei würden danach zum Amt „Zentrale Dienste“ verschmolzen. Die wichtigste Bedeutung soll das Amt „Bürgerdienste“ erhalten. Hier würden der Idee von Hellmann nach viele „Zukunftsaufgaben für die Stadt“ gebündelt, wie unter anderem Kitas, Grundschulen, Jugend, Ordnung und Kultur.
Der Leiter dieses Amtes werde sich zukünftig „stärker im Dialog mit Politik und Bürgern um Lösungsansätze bemühen müssen“, lautet eine wichtige Vorgabe Hellmanns. Daher seien für diesen Amtschef insbesondere Eigenverantwortlichkeit und Kooperationsfähigkeit sowie analytisches Denkvermögen und systematisches Vorgehen erforderlich. Als wichtige Voraussetzung nennt Hellmann Erfahrung, „wünschenswert“ sei ein abgeschlossenes Studium. Die Stelle soll offen ausgeschrieben werden. Schon im Vorfeld habe er bereits „Anrufe diverser Interessierter“ erhalten, tat Hellmann kund.
Die herausgehobene Bedeutung dieses Amtsleiterpostens soll laut Konzept des Verwaltungschefs auch durch eine angehobene Besoldung dargestellt werden. Hellmann möchte auf diesem Posten einen A 16-Wahlbeamten sehen.
Wenn Kämmerer Manfred Lück, der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Ende 2012 in den Ruhestand geht, soll die wichtige Vertreterfunktion auf den Leiter der „Bürgerdienste“ übergehen.