Rodenberg / Nenndorf
SPD regt 5000 Euro Kinderbonus für Bauwillige anRodenberg (bab). Die Stadt Rodenberg gibt sich ökologisch und familienfreundlich. Trotz Haushaltsengpässen wird die Förderung regenerativer Energien aufrechterhalten. Die SPD schlug vor, diese auf das Neubaugebiet auszuweiten und auch Kinderboni zu vergeben.
Die Stadt Rodenberg hat wieder 10 000 Euro für die Förderung von regenerativen Energien im Haushalt 2010 eingestellt. Nutznießer sind Privatleute, die heimische Firmen beauftragen, um ökologische Energieanlagen einbauen zu lassen. „Stand Ende letzten Jahres sind schon 13 Förderanträge eingegangen“, berichtete CDU-Sprecher Carsten Schulz bei der Ratssitzung. Sieben weitere hätten noch die Chance, bedacht zu werden, denn die maximale Förderung ist auf 500 Euro begrenzt.
SPD-Sprecher Hans-Dieter Brand sprach das Thema Ökologie bei der Sitzung auch im Zusammenhang mit dem geplanten Baugebiet „Leimkaute II“ an, das Rodenberg als nächstes entwickeln wird. „In diesem Baugebiet sollten wir zwei Schwerpunkte setzen“, riet er. Modellhaft könnten in dem Gebiet die finanzielle Unterstützung regenerativer Energien umgesetzt werden und zwar in Verbindung mit einem Schwerpunkt für Energiesparhäuser. Es könne nämlich passieren, dass durch die Reduzierung der staatlichen Subventionen von Solar- und Photovoltaikanlagen ein Rückgang in dem Bereich eintritt. Dem könne so entgegengewirkt werden, meint Brand.
In „den Prozess einbringen“ wollte Brand auch, den ersten Bauabschnitt des Baugebietes unter „einen familienfreundlichen Ansatz zu stellen“. Für Familien mit Kindern, die sich dort ansiedeln, könnte nach seiner Meinung ein Bonus von 5000 Euro gewährt werden. Auch kinderlose Familien könnten nach Brands Dafürhalten davon profitieren, wenn sie während der fünf Jahre nach Bezug ihres neuen Hauses Nachwuchs bekämen. Das würde die Stadt für Familien attraktiv machen, für Auslastung der Kindergartenplätze sorgen und den demografischen Aspekt abschwächen.