Rodenberg / Nenndorf
Liebesgeschichte in nostalgischen Bildern erzähltReise „in die gute alte Zeit“: Viel Heiterkeit verspricht die Operette „Im weißen Rössl“. Foto: pr.
Bad Nenndorf (kcg, r). Farbenspiele und eine Kult-Operette hat das Kulturforum Bad Nenndorf im Februar im Angebot. Los geht es bereits am Sonnabend, 4. Februar, im Pavillon der Curanum-Residenz mit dem Vortrag „Marc Chagall – seine verlorene jüdische Welt“. Beginn ist um 16 Uhr.
Horst Jacobs, langjähriger Kenner der Werke Chagalls, will die Lebenslinien des Malers nachzeichnen. Chagall stammt aus einem „Shtetl“ der weißrussischen Provinz und hat sich von seinen jüdischen Wurzeln nie gelöst. Fast alle seine Bilder sind Erinnerungsstücke an seine Heimatstadt Witebsk. Damit hat er zugleich die durch den Holocaust vernichtete Welt des Ostjudentums in seinen Bildern und Texten festgehalten.
Der „Mythos Route 66“ ist Thema eines Diavortrages am Sonnabend, 11. Februar, ebenfalls im Pavillon. Ab 16 Uhr gibt Rainer Windrich einen Einblick in die „Straße der Sehnsucht“, die Ost- und Westküste der USA miteinander verbindet.
Auf das Singspiel „Im weißen Rössl“ mit der Musik von Ralph Benatzky können sich Operettenfans am Montag, 20. Februar, 19.30 Uhr, im Kurtheater freuen. Das Nordharzer Städtebund-Theater Halberstadt/Quedlinburg inszeniert die heitere Revue mit augenfälligem Kostümbild „aus der guten alten Zeit“, heißt es in der Ankündigung blumig. Das Stück erzählt in nostalgischen Bildern die Liebesgeschichte zwischen dem Kellner Leopold und seiner Chefin Josepha, der Wirtin des Gasthofs „Zum weißen Rössl“.