Rinteln

Mit dem „Partner-Check“ geht es los

Maxine Neumann und Luisa Jakobshöfer (v.) haben Spaß bei der spannenden Klettertour im Ith. Foto: jp

Rinteln (jp). Einen erlebnisreichen und spannenden Tag haben zwölf Kinder beim Abenteuerklettern der Vereinigten Turnerschaft Rinteln erlebt. Die Kinder im Alter von neun bis 16 Jahren waren mit sechs Betreuern im Ith unterwegs, um dort in den Kalksandsteinfelsen ihre beim VTR erlernten Kletterkenntnisse unter freiem Himmel auszutesten.

Organisiert worden war die Veranstaltung von VTR-Jugendwart Sebastian Meister und Dennis Michel, der zurzeit beim größten Sportverein des Landkreises ein freiwilliges soziales Jahr absolviert. Die Betreuung erfolgte durch engagierte Mitglieder der VTR-Sparte Sportklettern, die mit der entsprechenden Erfahrung und Ausrüstung auch stets dafür sorgten, dass die Kletterausflüge der jungen Teilnehmer auf den Kalksandsteinfelsen des Ith stets nur unter größtmöglicher Sicherheit abliefen.

Mit Sebastian Meister und Nils Müller verfügte die Betreuerschar auch über zwei vom Deutschen Alpenverein ausgebildete und qualifizierte Kletterbetreuer. Sie hatten im sogenannten Vorstieg morgens die Seile eingehängt, an denen die jungen Teilnehmer des Abenteuerkletterns dann „top rope“ ihre Steilanstiege beginnen konnten. Beim der Top-Rope-Verfahren bewegt sich der Kletternde an einem Seil, das über einen Umlenkhaken läuft, und wird dabei vom Boden aus vom Partner gesichert. Dabei besteht jederzeit die Möglichkeit, sich ohne Absturzgefahr in das Seil zu hängen, beispielsweise um sich auszuruhen.

Durch die angebrachten Seile ergaben sich verschiedene Kletterrouten der Schwierigkeitsstufen drei bis fünf plus. So konnten sich die Kinder nach der Ankunft im Ith auf sechs verschiedenen Kletterrouten austoben. Vielfach sicherten sich die Kinder dabei gegenseitig, die Betreuer kontrollierten jeweils den „Partner-Check“, also das beiderseitige Überprüfen der Sicherungsknoten und das richtige Einbinden der Seile in den Klettergurt sowie das Sicherungsgerät. Die Felsen im Ith, von denen die meisten Namen wie Pilzstein oder Wilhelm-Raabe-Klippe tragen, werden an dieser Stelle vom Deutschen Alpenverein betreut. An vielen Stellen gibt es Haken in den Felsen, die frei benutzt werden dürfen.

Die mittägliche Stärkung nahmen die kleinen Kletterer und ihre Betreuer stilecht auf einem Felsband ein, also einem Plateau unter einem Überhang. Als gemütlichen Ausklang trafen sich alle zum Grillen am VTR-Heim.

Artikel vom 01.09.2010 - 17.22 Uhr
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