Rinteln
Kein Bedarf für Querung vor dem Altenheim am Seetor?Rinteln (mld). Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus hat jüngst im Rintelner Ortsrat der Verwaltung vorgeschlagen, auf der Klosterstraße in Höhe der Einmündung Krankenhäger Straße einen Zebrastreifen oder eine Überquerungshilfe zu installieren.
Es war eine lange Liste von Pros, die Claus Holst vortragen konnte: An der Stelle gebe es den Tempoumbruch von 50 auf 30, der nicht kontrolliert werde, es gebe Bus- und Durchgangsverkehr sowie viel Fußvolk durch Schüler, Touristen, Senioren und „Bürger mit eingeschränkter Mobilität“. Gleichzeitig erfordere die Infrastruktur – Beispiele: das Pflegeheim am Seetor, die Apotheke, das Jobcenter, die Post, das Rathaus – an dieser Stelle eine Querungshilfe.
Erster Stadtrat Jörg Schröder sieht diesen Bedarf nicht: Der Großteil der Fußgänger bewege sich in Richtung Fußgängerzone, die Zahl der Menschen, die die Klosterstraße kreuzen, sei gering. Daten einer Zählung gebe es nicht, „aber das sieht man doch, wenn man aus dem Fenster guckt“, so Schröder. Außerdem: „Die Stelle ist gut einsehbar, es gibt keine scharfen Kurven.“