Rinteln
Vereine: „Wir wollen genau wissen, wer wie abstimmt“ Rinteln (crs). Heute Abend steht die Zukunft der Rintelner Vereine auf dem Spiel. Durchaus so drastisch sehen es die Vereinsvertreter, die das Votum des Stadtrats zum Thema Hallennutzungsgebühren ab 19 Uhr live im Ratskellersaal verfolgen wollen. „Sehr interessiert“ sei man am Ergebnis der Sitzung, kündigt VTR-Chef Karl-Heinz Frühmark „große Präsenz“ an. Und Arnd Richarz ergänzt, was ihn und seine Mitstreiter vom TSV Krankenhagen besonders interessiert: „Wir wollen genau wissen, wer wie abstimmt.“
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Im Bus hat er ihr immer einen Platz freigehalten Rinteln (bz). Geboren ist Gertrud Becker (71) in Fresendorf bei Rostock, Siegfried Becker (74) kommt aus Dresden. Kennengelernt haben sich die beiden in Gronau, wo sie nach dem Krieg zunächst gelandet waren. Heute feiert das Paar Goldene Hochzeit.
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Was vom Winter übrig blieb Rinteln (crs). So langsam dürfte er zwar vorbei sein, der Winter – eine ganze Menge unliebsamer Geschenke aber hat er zurückgelassen. Die Frostschäden auf Rintelns Straßen beschäftigen heute den Rintelner Stadtrat: Die Verwaltung zieht eine erste Bilanz des harten Winters. In einem Antrag bittet die SPD-Fraktion zudem darum, eine Prioritätenliste der nötigen Sanierungsarbeiten zu erstellen. Foto: tol
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Skat und Knobeln Die Schützengilde Exten lädt Mitglieder und interessierte Extener für Freitag, 12. März, 19 Uhr, zum Skat- und Knobelabend ins Dorfgemeinschaftshaus ein.
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Wo bleibt der Mut? Von Christiane Riewerts
Auch wenn es den Vereinen in der Seele weh tut: Die Einführung der Hallengebühren ist richtig. In Zeiten derart prekärer Finanzen kann die Stadt nicht auf Einnahmen verzichten, die in anderen Kommunen längst üblich sind. Rintelns Vereine dürfen aber nicht das Gefühl haben, als Alibi einer ausbleibenden Sparpolitik herhalten zu müssen – die Hallengebühren sollten im Gegenteil erst der Anfang sein. Rintelns Rats-politik braucht noch viel mehr Mut zum Sparen. Warum trauen sich die Politiker nicht, die Ortsräte abzuschaffen? Beinahe könnte man Besitzstandswahrung von Stadtpolitikern für Dorfpolitiker vermuten – oder braucht ein Flecken mit ein paar hundert Einwohnern wirklich ein eigenes Dorfparlament? Die Gemeinde Auetal lebt mit ihren Ortsvorstehern positiv vor, wie es deutlich günstiger gehen kann: Bürgernähe funktioniert auch für 70 000 Euro weniger. Wer bei den Hallengebühren A sagt, muss bei den Strukturen in den Ortsteilen B sagen – außer den Ortsräten gehören auch Feuerwehren und Dorfgemeinschaftshäuser dazu.
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Rinteln
Mit Tempo 30 flitzt die Zeitung durch die Druckmaschine Rinteln (cas/kip). Im Rahmen der Aktion „Erlebnis Unternehmen“ des Stadtmarketingvereins Pro Rinteln haben 20 Rintelner am Dienstagabend das Druckzentrum unserer Zeitungsgruppe in Hameln besucht. Die 2004 komplett neu gebaute Anlage gehört zu den modernsten Druckzentren in Deutschland und sorgt dafür, dass 80 000 Leser in der Region jeden Tag ihre Zeitung erhalten. „Im Monat werden dabei bis zu vier Millionen Tonnen Recycling-Papier verbraucht“, erläuterte Betriebsleiter Carsten Wilkesmann, der bei dem Rundgang schilderte, wie aus den gigantischen Papierrollen bei einer Druckgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern eine Zeitung entsteht und diese anschließend für den frühmorgendlichen Versand verpackt wird. Foto: tol
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Holländisches Flair mit echten „Klompen“ Rinteln (rd). Farbenfroh und anmutig ist es beim Ballettnachmittag der Kreisjugendmusikschule Schaumburg zugegangen. Schmetterlinge, Elefanten, Schwäne, Pferdchen – die über 60 Mädchen im Alter von fünf bis 13 Jahren boten ein einstündiges, kurzweiliges Tanzprogramm in der „Kulisse“.
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Mit der Gitarre fing Pfingsten 1959 alles an Bremke (bz). Er war früh dafür bekannt, dass er Gitarre spielen konnte, der Gerhard Schnare (70) aus Kükenbruch. Kein Wunder also, dass Freunde ihn am zweiten Pfingsttag 1959 zur „Liebesinsel“ mitnahmen, wo einige Mädchen den Nachmittag verbrachten. Unter anderem Elli, die in Bethel bei Bielefeld zu Hause war und gerade eine Freundin besuchte. „Meine Gitarre war an dem Tag kaputt“, erzählt er schmunzelnd, „ich musste mir sogar eine leihen.“ Seine Musik hat wohl überzeugt, denn heute feiert er mit seiner ein Jahr jüngeren Frau Elli Goldene Hochzeit.
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Zu spektakulär für die Schweiz? Rinteln (cok). Auch die kleine Schweiz kann ein eindrucksvolles Politdrama bieten, bei dem alles aufgefahren wird, was Medien in Aufruhr versetzt: Intrigen, öffentlicher Ehekrach, Freundschaftsverrat und das Ende einer eindrucksvollen Karriere, bei dem der Verlierer doch noch ein Gewinner bleibt.
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Billige Motorsägen für teures Geld verkauft Eisbergen (mt). Eigentlich sollte die Marken-Motorsäge ein Super-Schnäppchen sein. Das Edelwerkzeug entpuppte sich nach dem Auspacken aber schnell als Billigfabrikat. Margot S. (Name geändert) aus Eisbergen fühlt sich geprellt.
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Firmenumzug in Hausnummer 13 Rinteln (rd). Verwirrung um drei Hausnummern: Vom angestammten Platz in der Bahnhofstraße 10 ist das Rintelner Traditionsunternehmen Eisen-Niemeyer nicht in das Gebäude Bahnhofstraße 12, sondern in die Nummer 13 umgezogen: „Auf dem gleichen Gelände gegenüber der Stahlhalle“, erläutert Geschäftsführer Ingo Thoke, „ganz einfach zu finden“.
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SPD: Zuschuss zum Altbaukauf Rinteln (wm). Die Gemeinde Extertal hat das Modell schon umgesetzt, jetzt soll nach Vorstellungen der Ratsfrau Astrid Teigeler-Tegtmeier (SPD) die Stadt Rinteln folgen – nämlich jungen Familien einen Zuschuss zu zahlen, die bereit sind, ein altes Haus zu kaufen und zu bewohnen. Einen entsprechenden Antrag will die SPD-Ratsfraktion für die Haushaltsberatungen des kommenden Jahres stellen. In den nächsten Jahren sei davon auszugehen, dass immer mehr alte Häuser zum Verkauf stehen, schreibt Teigeler-Tegt-meier. Lange Leerstände machten den Verkauf immer schwieriger und führten auch im Dorf- und Stadtbild zu Problemen.
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FDP gegen neue „Bettensteuer“ Rinteln (wm). Die FDP hat sich zum Thema Bettensteuer inzwischen auf eine einheitliche Sprachregelung geeinigt, teilt Heiner Schülke als Vize-Vorsitzender des Ortsverbandes mit. So will die FDP keiner neuen Abgabe zustimmen – unabhängig davon, ob diese Abgabe nun Fremdenverkehrsabgabe oder Bettensteuer heißt. Schülke dazu in einer Pressemeldung: „Es muss Ziel sein, mehr Gäste nach Rinteln zu holen, anstatt sie durch städtisch verordnete höhere Preise abzuschrecken.“ Es mache keinen Sinn, mit städtischen Geldern ein funktionierendes Stadtmarketing zu finanzieren, wenn die Stadt selber diese Arbeit durch neue Abgaben erschwert.
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Diabetes bei Frauen Rinteln (rd). Verläuft Diabetes bei Frauen anders als bei Männern? Gibt es Unterschiede bei der Diabetes-Einstellung je nach Geschlecht? Wie wirken sich Schwangerschaft und Wechseljahre auf die Entwicklung und Behandlung des Diabetes aus? Gibt es Wechselwirkungen zwischen Insulin und anderen Hormonen, zum Beispiel Schilddrüsenhormonen?
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Vortrag für Senioren Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Krankenhagen lädt heute zu einem Seniorennachmittag in ihren Gemeindesaal ein. „Schönheiten im Land an der Weser“ ist Thema eines Diavortrages, der an diesem Nachmittag gehalten wird. Beginn ist um 14.30 Uhr.
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Musik, Tanz und Schauspiel Rinteln (la). Der Abi-Kultur-Abend 2010 beginnt am Freitag, 12. März, um 19 Uhr in der Aula des Gymnasiums Ernestinum. Der Abiturjahrgang hat mithilfe der Technik-AG ein gut zweistündiges Programm vorbereitet, das jede Menge Kultur, Unterhaltung und Spaß verspricht.
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DLRG zieht Jahresbilanz Am Freitag, 12. März, beginnt um 19.30 Uhr die Jahresversammlung der DLRG-Ortsgruppe Rinteln im Vereinsheim des Rintelner Kanu-Clubs.
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Messfeier und Kuchen Die katholische Kirchengemeinde St. Sturmius lädt für heute zum Seniorennachmittag ein. Beginn ist um 14.30 Uhr mit einer Messfeier. Danach gibt es Kaffee und Kuchen.
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SPD-Ortsverein lädt ein Der SPD-Ortsverein Varenholz-Stemmen lädt alle Einwohner zur Versammlung für Freitag, 12. März, ab 19.30 Uhr ins Gasthaus „Deutsches Haus“ in Varenholz ein. Es wird über die Jugendarbeit und die Mai-Feier diskutiert.
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Längerer Weg bedeutet kein höheres Todesrisiko Rinteln (wm). Wer künftig nach einem Herzinfarkt von Goldbeck mit dem Rettungswagen in das neue Klinikum nach Vehlen gefahren wird, hat kein größeres Risiko, nur weil der Weg weiter ist als bisher nach Rinteln – im Gegenteil. Ludwig Janssen, der Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes, widerspricht dem Schreckensszenario, das die WGS in einer konzertierten Aktion von Kreistagsmitglied Heinrich Sasse und Ratsmitglied Gert Armin Neuhäuser entworfen hatte (wir berichteten). Ein Thema, das am Donnerstag auch auf der Tagesordnung des Rates steht, der ab 19 Uhr im Ratskellersaal tagt.
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