Obernkirchen
Fusionieren, Ortsräte abschaffen, Bauamt streichen?Von Frank Westermann
Obernkirchen. Nach einer guten Stunde gepflegtem Austausch über nicht vorliegende Zahlen legt Michael Dombrowski von den Grünen ein paar konkrete Vorschläge auf den Tisch, weil der Rat auch den Mut haben müsse, angesichts des finanziellen Haushaltdefizits Grundsätzliches ins Auge fassen. Also: Die Stadt sollte fusionieren, mit Eilsen oder Nienstädt, dabei aber ihre Eigenständigkeit nicht verlieren. Und die Ortsräte sollten angesichts der von ihr verursachten Kosten abgeschafft werden. Und ob eine an Einwohnerzahlen schrumpfende Stadt, die wohl keine neuen Baugebiete mehr ausweisen werde, künftig noch über ein eigenes Bauamt verfügen müsse oder ob man diese Aufgaben nicht schlicht in Kooperation mit dem Landkreis ausüben könne, sei ebenfalls zu prüfen.
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Kinderwerkstatt: Geht das neue Konzept auf? Obernkirchen (rnk). Seit Mai 2011 bieten Jana Schirmer und Manuela Zimmermann eine flexible Betreuung für Kinder im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren an, von montags bis freitags von 7 Uhr bis 18.30 Uhr ist die Großtagespflege geöffnet. Jetzt bittet die Großtagespflege „Kinderwerkstatt“ darum, den Betriebskostenzuschuss für ein weiteres Jahr zu verlängern.
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Obernkirchen
Wenn der Haushalt an allen Ecken und Enden brenntVon Frank Westermann
Obernkirchen. Am Schluss einer langen Aussprache verweist Heinrich Struckmeier (CDU) auf den damaligen Kreiskämmerer: Der habe dem zuständigen Ausschuss einfach eine Liste aller freiwilligen Leistungen überreicht und anschließend gefordert: „Das muss weg, das auch und das und das auch noch.“ Daher sollte auch Andreas Jasper als Obernkirchener Stadtkämmerer eine derartige Liste aufstellen, dann würde die Politik entscheiden.
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Kein Kampfsport ohne eiserne Disziplin Obernkirchen (rnk). Nanu, sucht Olaf Quast ein leichtes Opfer? Der Trainer der Judokas nimmt ein kleines fünf Jahre altes Mädchen, das noch nie in seinem Leben Judo trainiert hat, mit zur Matte. Und dann erklärt er: Hier festhalten, dort hebeln, den Po gegen den Bauch des Gegners – und schon fliegt ein deutlich größeres Kind mit orangefarbenem Gürtel auf die Matte. Szenenapplaus für die kleine Céline und ein Rat von Quast: „Verbeugen! Beim Judo wird sich immer verbeugt.“
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In drei Gruppen auf dem Weg in die Energie-Zukunft Obernkirchen (rnk). Der Startschuss ist gefallen, und das milde Wetter spielt den Helfern zurzeit in die fleißigen Hände: Im Gymnastikraum des Sonnenbrinkbades fand jetzt das erste Treffen der ehrenamtlichen Mitarbeiter zur Umsetzung des neuen Wärmekonzeptes des Sonnenbrinkbades statt, dabei wurden die Arbeitsgruppen gebildet. Immerhin: 16 freiwillige ehrenamtliche Helfer fanden sich zu diesem Treffen ein. Für die anfallenden Arbeiten wurden dann drei Arbeitsgruppen gebildet.
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Dorferneuerung: Ortsrat sieht Feuerwehrpläne vornVon Frank Westermann
Vehlen. Am Anfang steht eine Frage, am Ende ein empfehlender Beschluss, der der Kirchengemeinde wie Donnerhall in den Ohren klingen dürfte: Überwiegend wird der städtische Anteil an der beginnenden Dorferneuerung in diesem Jahr für die Feuerwehr verwendet, beschließt der Ortsrat. Für die Kirchengemeinde, die in der Dorfgemeinschaftsanlage einen Eine-Welt-Laden einrichten möchte, bleibt nur ein Rest der Mittel.
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140 000 Euro für die Straßensanierung Obernkirchen (rnk). 140 000 Euro stehen (erst einmal) für Straßensanierungsmaßnahmen in diesem Jahr in der Bergstadt zur Verfügung, dafür werden die Straßen Am Lehmhof (unser Bild), Am Kollbergring (Gehweg) und Beckmarhau (Gossenanlage) saniert. Außerdem soll die Deckschichtsanierung der Waldstraße in Zusammenarbeit mit dem Abwasserverband und den verbliebenen Restarbeiten aus der Insolvenz von Firma Wenig abgeschlossen werden. Durch den Abwasserverband sind für die Straße Am Lehmhof bereits Arbeiten ausgeschrieben worden, eine Deckschichtsanierung im Anschluss ist daher erforderlich. Im Fachausschuss der Stadt ergaben sich anschließend eine Menge grundsätzliche Fragen (siehe Bericht). Foto: rnk
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Straßensanierung: „Weg von der Flickschusterei“ Obernkirchen (rnk). Neue „Amtsperiode“, neue Ausschusszusammensetzung, alte Anträge: Dirk Rodenbeck (CDU) will mit Blick auf die Straßensanierung in Obernkirchen endlich weg von der „Flickschusterei“, Thomas Stübke von den Grünen plädiert erneut für eine Straßenausbaubeitragssatzung, um ein strategisches Instrument in den Händen halten zu können.
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Dorferneuerung: Ortsrat sieht Feuerwehrpläne vornVon Frank Westermann
Vehlen. Am Anfang steht eine Frage, am Ende ein empfehlender Beschluss, der der Kirchengemeinde wie Donnerhall in den Ohren klingen dürfte: Überwiegend wird der städtische Anteil an der beginnenden Dorferneuerung in diesem Jahr für die Feuerwehr verwendet, beschließt der Ortsrat Vehlen. Für die Kirchengemeinde, die in der Dorfgemeinschaftsanlage einen Eine-Welt-Laden einrichten möchte, bleibt nur ein Rest der Mittel.
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EDV-System würde die Arbeit der „Eulen“ erleichtern Obernkirchen (wk). Ungefähr 14 000 Bücher plus einen kleinen Bestand an Hörbüchern umfasst das vielfältige Angebot der Stadtbücherei. Wie viele Titel es genau sind, kann deren Leiterin Susanne Vogt jedoch nicht sagen. Denn dazu wäre es erforderlich, das Sortiment Stück für Stück durchzuzählen und dann noch einen Abgleich mit jenen Publikationen vorzunehmen, die aktuell ausgeliehen sind. Bei den in einem Regal zusammengefassten Hörbüchern wäre der Aufwand zwar noch überschaubar, die korrekte Erfassung all der über die zwei Etagen des historischen Fachwerkhauses verteilten Krimis, Thriller, Fantasy-Geschichten, Liebesromane, Gedichtsbände, Bilderbücher für kleine Kinder, Sachbücher und etwa Reiseführer ist indes schlichtweg nicht zumutbar.
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Mit neuer Satzung Wildwuchs bekämpfen? Obernkirchen (rnk). Sicher ist nur, dass sie einen vierstelligen Betrag kosten würde. Mindestens. Und ein Jahr müsste ebenfalls eingeplant werden, ehe sie rechtskräftig werden würde. Mindestens. Doch würde die Aufstellung einer Satzung für die Werbeanlage wirklich Sinn ergeben? Angestoßen hatte die Debatte Anfang letzten Jahres der Gelldorfer Ortsrat. Entlang der verkehrsreichen B 65 durch Gelldorf, wo jede Menge Publikum garantiert ist, wollte der Ortsrat Werbeanlagen an bestimmten Stellen verhindern. Die Stadt sollte versuchen, diese „aggressive“ Fremdwerbung, diesen Wildwuchs, der auch zur Verkehrsgefährdung beitrage, mit örtlichen Bauvorschriften einzugrenzen.
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Grüne: Kreis „schönt“ das Bild Obernkirchens Landkreis (ssr). Die Schaumburger Grünen zeigen sich irritiert: Nach deren Ansicht stellt die Homepage des Landkreises die Stadt Obernkirchen in einer Form dar, „die nicht den Tatsachen entspricht und die Bedeutung der nordöstlichen Landkreisteile negiert“.
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15 Prozent machen ohnehin, was sie wollen: Gas geben Gelldorf (rnk). Was alle ahnen, liegt jetzt schwarz auf weiß vor: Es wird oftmals zu schnell gefahren im Ort. Die Stadtverwaltung stellte dem Ortsrat jetzt die Auswertung der Geschwindigkeitsmessungen vor, die seit März 2009 durchgeführt wurden.
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Klinikum soll eine Werksfeuerwehr erhalten Vehlen (sig). Noch bei der Jahresversammlung der Ortsfeuerwehr im vergangenen Jahr war die Rede davon, dass mit dem Bau des Gesamtklinikums Schaumburg zusätzliche Aufgaben auf die Vehlener Blauröcke zukommen würden. Diesmal teilten Obernkirchens Bürgermeister Oliver Schäfer und Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote mit, dass dieses Schaumburger Zentralkrankenhaus eine Werksfeuerwehr erhalten wird.
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Erhofft: Viele Sommertage – ganz ohne MückenVon Frank Westermann
Obernkirchen. Nach Johann Nestroy folgt Charles Dickens: Andreas Jasper, Herr der klammen Finanzen der Stadt, schickte seinem Entwurf des Haushaltsplanes 2012 ein Zitat des berühmten Briten voran: „Wünsche sind nie klug. Das ist sogar das Beste an ihnen.“ Ein Wunschkonzert wird auch der aufzustellenden Haushaltsplan sicherlich nicht, aber er soll die Stadt doch ihren erklärten drei Zielen größere Schritte näher bringen: Die Wiedererlangung der vollständigen finanziellen Handlungsfähigkeit, eine nachhaltige Entwicklung der Innenstadt und den Werterhalt der kommunalen Vermögen.
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Wie einst Felix: Den Pott zum Himmel recken Obernkirchen (rnk). Es gibt Sportgeschichten, die werden von der Erinnerung verklärt, je weiter sie zurückliegen. Und es gibt Momente, die bleiben auf ewig klar im Gedächtnis. Der Abend im Athen 1983 wird so einer werden. Aber anders, als es Juventus Turin erwartet. Juve ist im Endspiel gegen den deutschen Meister Hamburger SV haushoher Favorit, schließlich hat Italien ein Jahr zuvor die WM gewonnen, gegen Deutschland, mit 3:1, gegen Spieler also, die in diesem Endspiel um den Europapokal der Landesmeister für den HSV auflaufen. Juventus Turin, das ist Dino Zoff im Tor, die anderen Weltmeister im Team heißen Gentile, Scirea, Cabrini, Tardelli und Rossi. Und im Mittelfeld zieht Michel Platini die Fäden, der damals größte aller Fußball-Regisseure.
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Erhofft: Viele Sommertage – ganz ohne MückenVon Frank Westermann
Obernkirchen. Nach Johann Nestroy folgt Charles Dickens: Andreas Jasper, Herr der klammen Finanzen der Stadt, stellte seinem Entwurf des Haushaltsplans 2012 ein Zitat des berühmten Briten voran: „Wünsche sind nie klug. Das ist sogar das Beste an ihnen.“ Ein Wunschkonzert wird auch der aufzustellende Haushaltsplan sicherlich nicht, aber er soll die Stadt doch ihren erklärten drei Zielen größere Schritte näher bringen: die Wiedererlangung der vollständigen finanziellen Handlungsfähigkeit, eine nachhaltige Entwicklung der Innenstadt und den Werterhalt der kommunalen Vermögen.
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Tod durch Müllbeutel: Pfleger vor Gericht Obernkirchen/Bückeburg (ly). Ein früherer Altenpfleger im Seniorenzentrum „Sonnenhof“ muss sich wegen Totschlags vor Gericht verantworten. Vier Monate nach dem mysteriösen Tod einer 91 Jahre alten Bewohnerin hat die Staatsanwaltschaft in Bückeburg Anklage erhoben. Vorgeworfen wird dem Obernkirchener (36), die hochbetagte Seniorin mit einem Müllbeutel erstickt zu haben.
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Frauenbeauftragte: SPD verzichtet auf eigene Kandidatin Obernkirchen (rnk). Die politische Machtprobe gleich zu Beginn der neuen Legislaturperiode bleibt aus: Die SPD-Fraktion wird auf einen eigenen Vorschlag für die Neubesetzung des Amtes der Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten verzichten und sich somit nicht gegen den Vorschlag des Bürgermeisters stellen. Oliver Schäfer hatte Stadtkoordinatorin Dörte Worm-Kressin als Nachfolgerin der im nächsten Monat aus dem Amt scheidenden Vera Kuhlmann vorgeschlagen. Grüne und CDU hatten erklärt, diese Wahl mitzutragen. Bei der SPD hatte Fraktionsmitglied Kirsten Battaglia eigene Ansprüche auf das Amt angemeldet.
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