Nienstädt / Seeprovinz
Umstrittener Fahrstuhl für Sportgaststätte in PlanungRalf Mahnert (v.l.), Rainer Oeser, Hans-Dieter Mitschker, Eberhard Koch, Ilse Koch und Gerhard Widdel. Foto: kil
Nienstädt (kil). Bei der Hauptversammlung des Ortsvereins der SPD Nienstädt haben Jubilarehrungen und Wahlen die Planung des neuen Fahrstuhls an der Sportgaststätte sowie bildungspolitische Fragen im Mittelpunkt gestanden.
Die Mitgliedergewinnung sei in den vergangenen Jahren schwer geworden, bemerkte Vorsitzender Eberhard Koch mit Blick auf einen leichten Schwund von 67 auf 63 Mitglieder seit 2008. Dennoch blickte er positiv in die Zukunft. Aufgrund der Führung im Bundestag könne die SPD die „Opposition nun deutlich verkünden“ und eine konsequente Sozialpolitik durchziehen, sagte Koch.
Schwerpunkte lägen in einer guten Bildungspolitik sowie in der Berücksichtigung der demografischen Entwicklung, so Koch. Der Ausbau der örtlichen Kindertagesstätten sowie der bisher diskutierte Fahrstuhl an der Sportgaststätte seien Kernthemen in diesem Bereich.
„Endlich ist der Fahrstuhl im Etat“, sagte Koch. Denn dieser sei keineswegs ein „Luxus für die Gemeinde“, sondern berücksichtige die älteren Besucher der Sportgaststätte.
Bei den Jubilaren wurden Gerhard Widdel und Rainer Oeser für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt, Ilse Koch und Ralf Mahnert für 25 Jahre. Nachträglich wurden Margitta Wilharm, Hans-Dieter Mitschker und Wilfried Pelz für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt.
Zum Vorsitzenden wurde erneut Eberhard Koch gewählt. Stellvertreter sind Alfred Reckmann und Björn Held. Neue Schriftführerin ist Andrea Bärwinkel. Das Amt des Kassenführers übernimmt Ilse Koch, ihre Stellvertretung Eckard Ilsemann. Als Delegierte für den Unterbezirks-Parteitag wurden Andrea Bärwinkel, Eberhard Koch, Heike Kording und Jan Richter gewählt.
In eine aktive und positive Zukunft blickte Eckard Ilsemann und regte abschließend an, dass der Ortsverein mit Blick auf die Landratswahl und den SPD-Kandidaten Jörg Farr einen Beitrag leisten und politische „Abgrenzung und Transparenz“ zeigen müsse. „Nicht jammern, sondern Ideen politisch umsetzten“, so Ilsemann.