Nienstädt / Seeprovinz

Spielplatz an der Oststraße soll „aufgemöbelt“ werden

Der Stemmer Spielplatz an der Oststraße ist momentan wenig attraktiv. Foto: gus

Stemmen (gus). Der Stemmer Spielplatz an der Oststraße soll verschönert werden. Das hat der Gemeinderat Hespe im Grundsatz befürwortet. Ein Plan existiert allerdings noch nicht.

Da klagen die meisten Kommunen über die seit Jahren zurückgehenden Kinderzahlen, und die Gemeinde Hespe hat das Luxusproblem, dass das Spielplatzangebot zumindest im Ortsteil Stemmen nicht mehr den Anforderungen gerecht wird – kein Wunder, dass der Gemeinderat keine Einwände gegen den Wunsch der Anwohner der Oststraße und der Umgebung hatte, das dortige Spielareal herzurichten.

Bürgermeister Werner Vehling berichtete den Politikern von dem Anliegen der Bürger, den Spielplatz zu verschönern beziehungsweise ganz neu zu gestalten. Grund für den aktuell nicht gerade berauschenden Zustand des Platzes ist die einst geringe Kinderzahl in dem Bereich gewesen. „Der Spielplatz war meistens verwaist“, so Vehling. Warum sollte die Gemeinde also Geld hineinstecken? So hatte der Gemeinderat vor Jahren argumentiert.

Ganz anders die Situation jetzt. Zahlreiche Familien mit Kindern bevölkern den Bereich rund um die Oststraße. „Das ist ja durchaus erfreulich“, meinte Vehling. Doch der unerfreulich wirkende Spielplatz muss nun „aufgemöbelt“ werden. „Die Gemeinde ist gehalten, das wieder herzurichten“, so der Bürgermeister. Über Geld sprachen die Ratsmitglieder noch nicht. Ob und in welchem Umfang ganz neue Spielgeräte aufgebaut werden, ist noch offen. Es soll zunächst ein Plan darüber entstehen, was auf dem Spielplatz verwirklicht werden kann. Anschließend will sich der Gemeinderat mit den Anliegern treffen, um die Bereitschaft zum Mitwirken abzuklopfen. Denn die Politiker wünschen sich, dass sich die Mütter und Väter – und womöglich deren Nachwuchs – an der Sanierung beteiligen. Dies sei bereits an anderer Stelle in der Gemeinde so praktiziert worden. Und es würde die Kosten reduzieren.

Andrea Hempel ist eine der Eltern, die den Wunsch an die Kommune herangetragen haben. Sie äußerte sich bei der jüngsten Ratssitzung als Zuhörerin zum Thema und signalisierte, dass die Eltern zur Mithilfe bereit sind.

Artikel vom 05.03.2010 - 23.00 Uhr
drucken
Diesen Artikel versenden


   
versenden

Artikel kommentieren






Startseite | Lokales | Überregionales | Sport | Magazin | Kultur | Anzeigenmarkt | Service | Impressum
© C. Bösendahl GmbH & Co. KG
Eine starke Gruppe: Deister- und Weserzeitung | Pyrmonter Nachrichten | Dewezet Bodenwerder | Schaumburger Zeitung | Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung | Deister-Leine-Zeitung | Neue Deister-Zeitung | Wesio | Weserbergland.Com | Medien 31