Hessisch Oldendorf
Arbeiten an den Gräben noch nicht abgeschlossenFischbeck (pj). Im vergangenen Jahr gab es erhebliche Probleme, als nach einem starken Regenfall das Wasser ins Tal schoss und Erdreich von den Feldern mit sich riss. Die Gräben waren schnell voll, die Durchlässe hatten sich zugesetzt.
Die Fischbecker, die mit dem Schlamm und dem Wasser zu kämpfen hatten, machten Druck. Sie fordern mehr Sicherheit. Die Stadt reagierte und ließ die Gräben ausheben, Durchlässe wurden vergrößert. Da dies einigen im Dorf noch nicht genug erschien und weitere Klagen laut wurden, reagierte der Ortsrat. Das Thema wurde auf die Tagesordnung genommen. Es seien noch nicht alle Durchlässe vergrößert worden, stellten besorgte Stiftsdörfler fest. Manfred Bebermeier, bei der Stadt für die Feldwege und Gräben zuständig, beruhigte und führte aus, dass noch weitere Maßnahmen durchgeführt werden. „Nach der Ernte“, erklärte Bebermeier. Dann soll auch ein Schlammfang angelegt werden, damit sich das, was im Vorjahr geschah, nicht noch einmal wiederholt. Manfred Bebermeier nannte die Bereiche am Honigbrinksweg, dem Bequemen Weg und dem Weg in Richtung Höfingen, wo noch Arbeiten durchgeführt werden.
Auf die Ausführungen von Ortsratsmitglied Günter Helweg, dass Mähgut in den Gräben liegen geblieben sei, ging Bürgermeister Harald Krüger ein. Das Stadtoberhaupt führte aus, dass die Abfuhr des Schnitts unterschiedlich gehandhabt wird. An kritischen Gräben werde das Gemähte auf jeden Fall entfernt, versicherte der Bürgermeister. Wo es dagegen unproblematisch sei, bliebe das Geschlegelte liegen. Dabei verwies Harald Krüger auch auf die Haushaltslage der Stadt Hessisch Oldendorf.