Hessisch Oldendorf

Besucherrekord des Vorjahres nicht geknackt Hessisch Oldendorf (ah). Der Sommer neigt sich dem Ende entgegen, nachts ist es schon merklich kühler. Mittlerweile haben alle drei Freibäder im Stadtgebiet – in der Kernstadt, in Rohden und Haddessen – ihren Badebetrieb eingestellt. Zuerst endete im Baxmannbad in der Kernstadt nach genau einhundert Tagen die Saison. 38 583 Besucher wurden gezählt, die Hoffnung, nach hervorragender Juli-Statistik die Rekordmarke des Vorjahres, 40 043 Badegäste, zu knacken, erfüllte sich infolge stark nachlassender Zahlen im August nicht. weiter

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„Das soll mir mal jemand nachmachen“ Haddessen (ah). Heute vor 60 Jahren gaben sich Hildegard und Helmut Meier ihr Jawort, einen Tag später traten sie vor den Altar der neu gebauten katholischen Kirche in Hessisch Oldendorf. weiter

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Auf historischem Spaziergang Hessisch Oldendorf (pj). Regelmäßig sind der Baxmann (Lutz-Arnim Simon) oder Anna von Bismarck (Gabriele Lingen) mit Gruppen in Hessisch Oldendorf unterwegs, um den Einheimischen und Gästen etwas über die Stadtgeschichte zu erzählen. Macht man sich allein auf den Weg, um die Kernstadt zu erkunden, kann man sich an einzelnen Informationstafeln orientieren. weiter

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Von den Feldern gleich in die Biogasanlage
Von Peter Jahn
Hessisch Oldendorf. Sie fahren noch immer, die Mähdrescher, denn es gilt, den letzten Weizen einzufahren, bevor der nächste Regen kommt. Einfahren, für viele Landwirte bedeutet dies nicht, das Korn ins eigene Lager zu kippen, um es in Wochen oder Monaten zu verkaufen oder ans Vieh zu verfüttern. Die Qualität des Weizens ist inzwischen so schlecht, dass viele Tonnen nicht einmal mehr so richtig als Viehfutter taugen. Carsten Amelung aus Lachem und etliche seiner Berufskollegen im Weserbergland fahren große Teile des Weizens, den sie jetzt noch von den Feldern holen, in Biogasanlagen. weiter

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Erfolgreiche Suche nach besonderen Künstlern
Von Stefan Bohrer
Hessisch Oldendorf. „Zu meiner Zeit waren Impresarios in der Regel mit 25 Jahren kahlköpfig“, wusste der große italienische Komponist Gioacchino Rossini über den Umgang mit Künstlern zu berichten. Das mit der Kahlköpfigkeit trifft auf Hermann Faust zum Glück nicht zu. Hermann Faust organisiert für die Stadt kulturelle Veranstaltungen. „Diese zu planen, verlangt ein hohes Maß an Koordination“, sagt er. Graue Haare lässt er sich dabei nicht wachsen. „In der Regel läuft das Engagement über Künstleragenturen. Aber dankbar bin ich natürlich auch über Tipps von Privatpersonen“, betont der Mitarbeiter der Stadtverwaltung. weiter

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Menschen und Sitten machen Religion erst lebendig Hessisch Oldendorf (ah). Die Rolle der Frau im Islam – angesichts der öffentlichen Diskussion ein spannendes Thema. Veranstaltungen dazu können Chancen zur ideellen Annäherung, zum besseren Verständnis einer für Christen nicht vertrauten Kultur bieten. Verhinderung von Diskriminierung und Ausgrenzung, Einsetzen für soziale Anerkennung, Achtung, gegenseitigen Respekt und Chancengleichheit für alle Menschen im Landkreis – das schreibt sich das Integrationsbüro für Migration im Landkreis Hameln-Pyrmont auf die Fahne. weiter

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„Meilenstein auf dem Weg der Kooperation“ Hessisch Oldendorf (pj). „Dies ist ein wesentlicher Meilenstein auf dem langen Weg der Kooperation – es ist aber noch sicher nicht der Schlussstein, der hier gesetzt wird“, so beschreibt Bürgermeister Harald Krüger die geplante Gründung des Zweckverbandes „Touristikzentrum westliches Weserbergland“. Im Boot sind die Städte Rinteln und Hessisch Oldendorf sowie die Gemeinden Auetal und Aerzen. weiter

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Nach Jahrzehnten durch Zufall Geschwister gefunden
Von Annette Hensel
Hessisch Oldendorf. „Es gibt Geschichten, die das Leben geschrieben hat, die in einem Buch stehend als gut erfunden, aber eben unglaublich empfunden würden“, meint Heinz Beißner. Zum 80. Geburtstag besucht der Ortsbürgermeister der Ortschaft Süntel den Bewohner eines Dorfes, der ihm Einblick in seine Biografie gewährt, die den selten um ein Wort verlegenen Beißner sprachlos macht. weiter

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Mit dem eigenen Wein hat es nicht geklappt Welsede (ah). „Die Kultur des Weines ist diejenige, wo die Menschen sich kennenlernen wollen, statt sich zu bekämpfen“, steht am Haus des Weines in Bordeaux geschrieben. Den geselligen Aspekt des Weines wissen auch die Weinfreunde Welsede zu schätzen. „Schließlich trinkt man Wein in gemütlicher Runde mit guten Freunden“, erklärt Gründungsmitglied Heinz Hartmann. weiter

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Ein Stück Afrika in Hemeringen – Konzert für Kinder in Tansania Hemeringen (ah). „Alles klingt und sieht aus wie in Afrika“, bringt es Pastor Jens Riesener auf den Punkt. In der mit afrikanischen Wandteppichen und Holzfiguren geschmückten, voll besetzten Petruskirche dreht sich alles um „Kinder in Tansania“, lädt der gleichnamige Förderverein zu einem Benefizkonzert mit „Women in Voice“ ein. Alexander Schmidt und Annette Gehring aus Hemeringen sind in jenem Verein aktiv. Bei Weihnachtsmärkten in ihrer Kirchengemeinde haben sie bereits Kunstgegenstände aus Tansania vertrieben, in Seniorenkreisen über die Arbeit in Ostafrika berichtet. weiter

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Arbeiten an den Gräben noch nicht abgeschlossen Fischbeck (pj). Im vergangenen Jahr gab es erhebliche Probleme, als nach einem starken Regenfall das Wasser ins Tal schoss und Erdreich von den Feldern mit sich riss. Die Gräben waren schnell voll, die Durchlässe hatten sich zugesetzt. weiter

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Alte Stiftsmauer hilft jungen Menschen
Von Peter Jahn
Fischbeck. Man hört das Hämmern schon von weitem, wenn man sich von Westen dem Hintereingang nähert. An der Stiftsmauer machen sich junge Leute zu schaffen, mit Hammer und Meißel, ein Maurergeselle ist dabei, setzt Steine wieder ein und gibt den jungen Leuten Tipps. Hermann Bolte, der Maurer war selbst arbeitslos und ist froh, dass er über das Arbeitsamt bei der Jugendwerkstatt für ein Jahr eine Beschäftigung gefunden hat. weiter

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Auto aufgerissen – „Der Fahrer hätte geköpft werden können“ Hessisch Oldendorf (ube). Als die Polizisten den zerfetzten Wagen sahen, befürchteten sie das Schlimmste – das Auto war gegen den dicken Stahlträger eines am Fahrbahnrand abgestellten Sattelaufliegers geprallt und der obere Teil aufgerissen worden. Der Fahrer hatte sich rechtzeitig wegducken können und lediglich Prellungen davongetragen. „Er hätte bei diesem Unfall geköpft werden können“, sagte gestern Kommissar Dirk Barnert. Es geschah in der Dunkelheit. Um 21.40 Uhr war der 24-jährige Hessisch Oldendorfer mit seinem Pkw auf dem Steinbrinksweg in Richtung Krückeberg unterwegs. Vermutlich sei das Fahrzeug „durch Unachtsamkeit“ auf die linke Straßenseite geraten, hieß es. weiter

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Kirmes Fuhlen – über Paletten und Stroh zum Festzelt
Von Annette Hensel
Fuhlen. „Wie gut, dass bereits am Mittwoch Festzelt und Fahrgeschäfte aufgebaut wurden“, sagt Dennis Schimonik im Rückblick. Den darauffolgenden Tag wird er nicht so schnell vergessen: Es regnet und regnet – und der ganze Festplatz gegenüber dem Feuerwehrhaus versinkt im Schlamm, ist weder befahrbar noch begehbar. „Einen halben Tag Arbeit mussten wir investieren, um Wege zu den Fahrgeschäften, Buden und zum Festzelt am Ende des Platzes anzulegen“, erzählt der Vorsitzende des Fuhlener Kirmesvereins. weiter

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Werbering wirbt für Zertifizierung Hessisch Oldendorf (pj). Der Werberingvorstand fordert die Mitglieder auf, bei der Zertifizierung „Generationenfreundlicher Einkauf“ mitzumachen. Im Juni 2007 vereinbarte das niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit mit dem Unternehmerverband Einzelhandel Niedersachsen die Erklärung „Die älter werdende Gesellschaft – eine Chance für den Handel“. Ältere Menschen verfügen über eine große Einkaufs- und Konsumerfahrung und haben hohe Ansprüche und Erwartungen, besonders an Service und Qualität. Doch nicht nur die ältere Kundschaft, sondern alle anderen Verbraucher profitieren von gutem Service und guter Qualität. Mit dem Qualitätszeichen „Generationenfreundliches Einkaufen“ können nun diese positiven Merkmale der Unternehmen herausgestellt werden, ist sich der Werberingvorstand einig. Die kostenlose Zertifizierung soll vom Seniorenbeirat durchgeführt werden. Vorher wird bei genügender Resonanz zum Informationsabend eingeladen, bei dem ein Vertreter der Landesinitiative Niedersachsen generationengerechter Alltag das Projekt noch einmal vorstellt. weiter

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Bulldogs quälen sich durch den Matsch
Von Frank Neitz
Wahrendahl. Jetzt gibt es auch in Wahrendahl eine richtige Schlammschlacht. Nicht etwa durch einen öffentlichen Scheidungskrieg wie dies in der High Society bisweilen geschieht, auch nicht durch parteipolitische Auseinandersetzungen. Vielmehr wühlen tonnenschwere Traktoren das Gelände am Waldrand westlich der Kreisstraße 26 zwischen Wahrendahl und Posteholz ordentlich durch. Viele Teilnehmer und Besucher erinnern sich noch an 2006, da versanken die Trecker beim Traktor-Pulling auch im Schlamm. weiter

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Rumpelstil vertreibt die dicken Regenwolken Hessisch Oldendorf (ah). Phil Spallek strahlt. Mit einer selbst gebastelten Taschenlampe hat der Vierjährige beim Wettbewerb des Culturvereins einen Auftritt beim Konzert des Berliner Musiktheaters Rumpelstil gewonnen. Nun darf er mit den anderen Gewinnern neben Blanche Elliz, Jörn Brumme, Max Vonthien und Peter Schenderlein auf der Bühne stehen. Für den Jungen aus Raden im Auetal geht ein großer Wunsch in Erfüllung, denn er liebt die Lieder von Rumpelstil. Als er 2009 mit seiner Familie beim zweiten Weserbergländer Taschenlampenkonzert auf dem Hessisch Oldendorfer Kirchplatz war, konnte er sich der mitreißenden Musik nicht entziehen. „Wir sind gleich voll eingestiegen, haben Rumpelstil-CDs gekauft, die täglich bei uns zu Hause oder im Auto laufen“, erzählt Phils Mutter Natalie Spallek und verrät: „Ich selbst höre die Lieder mittlerweile sogar beim Bügeln.“ „Blanche“ und „Mambuso“ heißen die Katzen im Hause Spallek. weiter

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Früher blieben die Schützen beim Feiern unter sich Rohden (ah). „Wir sind keine Schlumpschützen“, sagt Elfriede Koch mit Blick auf die vergangenen 40 Jahre, will heißen: „Wir sind gut, landen bei Wettbewerben immer unter den ersten Dreien.“ In Schützin Bianca Glinke steht ein Nachwuchstalent für die Damenriege in den Startlöchern. weiter

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„Schönste Nachkriegskirche bleibt bestehen“
Von Annette Hensel
Hessisch Oldendorf. Wissen Sie, wo die „schönste Nachkriegskirche in der ganzen Diözese Hildesheim“, wie es Dechant Gerhard Reithner vor zehn Jahren formuliert, steht? Genau – in der Schilfstraße in Hessisch Oldendorf! Vor 60 Jahren wird sie als „Heimat“ für die 4500 katholischen Heimatvertriebenen, die seit 1946 im Stadtgebiet leben, errichtet. weiter

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Fledermäuse – fliegende Kobolde der Nacht
Von Barbara Jahn-Deterding
Hessisch Oldendorf. Man nennt sie auch die fliegenden Jäger der Nacht. Das nächtliche und zurückgezogene Leben der Fledermäuse und ihre Vorliebe für Keller, Höhlen oder Grabkammern hat die Fantasie der Menschen von jeher angeregt. Fledermäuse galten als böse Dämonen, nicht selten trägt der Teufel in früheren Darstellungen Fledermausflügel. Häufig haben Fledermäuse auch den Ruf, Blut zu saugen, doch nur in Mittel- und Südamerika gibt es drei Arten sogenannter Vampire. weiter
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