Eilsen

Wer keine Angst vorm Brummbären hat, schläft im Zelt

Bad Eilsen/Bösingfeld. Drei Tage lang haben 40 Kinder und Jugendliche während der Goldgräberfreizeit der Ev.-luth. Kirchengemeinde Bad Eilsen, das Gelände des CVJM Freizeithauses in Bösingfeld bevölkert. Trotz des Regens und der schlechten Wetterprognosen für das Wochenende hatte sich das Team vom „Teamer-Turm-Treff“ nicht entmutigen lassen.

Nachdem am Freitagabend mit dem Kennenlernen und dem Gestalten des eigenen Goldgräberhutes im Haus begonnen werden musste, klarte es gegen Abend auf. So machten sich die Kinder nach einer Stärkung am Lagerfeuer mit Obersheriff Ingmar Everding auf den Weg zur Bärenjagd in den nahe gelegenen Wald. Dort hatten sich verschiedene Bären in der Dunkelheit versteckt. In kleinen Teams ging es auf die Pirsch, um Pummelbär, Brummbär oder einen seiner zotteligen Brüder zu fangen.

Nach der Jagd bezogen die Kinder schnell ihr Quartier. Einige, die ob der Eindrücke noch nicht schlafen konnten, lauschten bis tief in die Nacht hinein spannenden Goldgräbergeschichten, die Louisa Schwarze zum Besten gab.

Am Samstagmorgen sah die Welt im Gold Lake City – so wurde das Freizeithaus für das Wochenende umgetauft – schon ganz anders aus: Nach einem reichhaltigen Frühstück im sonnigen Saloon ging es auf Lagererkundung. Bevor jedoch im „Goldrausch“, einem kleinen Bach hinter dem Haus, nach Gold geschürft werden durfte, wurden die Geldsäckchen und Schatztruhen gebastelt.

Der Nachmittag verging mit verschieden Goldgräberaktionen wie im Fluge. Am Abend hatte das Team die Kinder zur Saloon-Party geladen. Gitarrist Fabian Söhlke und die Bachmann Sisters heizten bei Country-Musik im Saloonzelt ein. Doch beim Linedance mit Fabienne Huxold und Sophie Kunde mussten alle selbst ran.

Später wurde am Lagerfeuer beim Stockbrotbacken kräftig weitergesungen. Ganz Mutige, die keine Angst vor den Bären und dem Regen hatten, schliefen in jener Nacht im Zelt.

Der Sonntag klang mit einem verrückten Geländespiel aus, bei dem Gold geschürft und in der Bank in bares Geld eingewechselt werden musste. Jedoch konnte man niemandem vertrauen. Schon saß man im Gefängnis oder wurde von der Chinesenbande betrogen. „Das ist ja wie Monopoly in echt!“, sagte eines der Kinder, als es gerade mal wieder von seiner Gruppe aus dem Gefängnis freigekauft wurde.

Ein großes Lob wurde den Betreuern ausgesprochen, die das Programm aufgrund des Wetters oft umplanen mussten. Wer mehr vom Abenteuer Goldgräber sehen möchte, findet einen Schatz an Bildern unter www.evkirche-eilsen.de.

Artikel vom 07.09.2010 - 00.00 Uhr
drucken
Diesen Artikel versenden


   
versenden

Artikel kommentieren






Startseite | Lokales | Überregionales | Sport | Magazin | Kultur | Anzeigenmarkt | Service | Impressum
© C. Bösendahl GmbH & Co. KG
Eine starke Gruppe: Deister- und Weserzeitung | Pyrmonter Nachrichten | Dewezet Bodenwerder | Schaumburger Zeitung | Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung | Deister-Leine-Zeitung | Neue Deister-Zeitung | Wesio | Weserbergland.Com | Medien 31