Eilsen
Mit Bahn auf SpurensucheBad Eilsen (sig). Der Eilser Heimat- und Kulturverein will sich mit Hilfe der Rinteln-Stadthagener Eisenbahn auf Spurensuche begeben. Zweck dieser Aktion ist es, historische Grenzen und vielleicht noch vorhandene Relikte oder Anlagen aufzuspüren, die es in vergangenen Jahrhunderten im Schaumburger Land gegeben hat.
Der Vorsitzende Friedrich Winkelhake hatte es sich schon vor Jahren zum Ziel gesetzt, alle Grenzen Schaumburgs und auch die Teilungsgrenze zwischen der Grafschaft und dem Fürstentum Schaumburg-Lippe ausfindig zu machen und an ihnen entlang zu wandern.
Dabei ist er in vielerlei Hinsicht fündig geworden. Er fand Grenzwälle und Landwehranlagen, frühere Zollstationen und andere Orte, mit denen sich Anekdoten und wahre Geschichten verbinden. Die fotografische Ausbeute wurde bereits in mehreren Ausstellungen gezeigt.
Jetzt möchte der Heimat- und Kulturverein andere Grenzgänger zu geführten Wanderungen einladen. Das erste Treffen ist für Sonntag, 19. September, geplant. Die Teilnehmer treffen sich so rechtzeitig am Bahnhof in Bad Eilsen, dass sie um 11.40 Uhr mit dem Museumszug nach Rinteln fahren können.
Von der Weserstadt geht es in Richtung Klippenturm bis zu den Grenzrelikten der Teilung von 1648 nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges. Unterwegs ist eine Einkehr vorgesehen, um sich für die weitere Wanderung zu stärken.
An der historischen Grenze entlang erreichen die Wanderer dann zur Rückfahrt den Zug, der um 16.40 Uhr in Steinbergen in Richtung Bad Eilsen abfährt. Teilnehmer aus Stadthagen, Nienstädt, Obernkirchen, Krainhagen und Steinbergen können natürlich auf ihrer Bahnstation einsteigen und dann zur Gruppe stoßen. Die Fahrpläne sind über www.der-schaumburg-ferst.de einzusehen.
Kontakt: Wer sich an dieser Auftakt-Wanderung beteiligen möchte, der sollte sich möglicht bald bei Friedrich Winkelhake, Tel. (0 57 22) 45 13 anmelden.