Eilsen
Alle einig: Wasserspiele sollen gerettet werden Bad Eilsen (tw). Die Zukunft der vom Abschalten bedrohten Wasserspiele im Kurpark (wir berichteten) scheint gesichert: Geht es nach dem Willen des Bad Eilser Bauausschusses, werden die maroden und leckenden Brunnen noch dieses Jahr saniert, wird das frische Nass auch künftig plätschern. Eine entsprechende Empfehlung haben die Abgeordneten bei ihrer jüngsten Zusammenkunft im Haus des Gastes für den Gemeinderat einstimmig vorbereitet – sagt auch der ja, steht einer Sanierung nichts mehr im Wege.
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Brandneues Auto: Die ersten 100 000 Euro sind eingeplant Eilsen (tw). „Keine ,Wünsch-Dir-was‘-Artikel – und erst recht kein Luxus“: Das ist das, was Thomas Beckmann als Erstes auffällt, als er im Etatentwurf der Freiwilligen Feuerwehr Eilsen blättert. „Dickster Brocken bei den Investitionen“, so der Ausschusschef, „ist das Fahrgestell für das Löschgruppenfahrzeug (LF) 10/6 für die Ortswehr Luhden“. Es ist mit 100 000 Euro veranschlagt; erst im kommenden Jahr soll dann ein Aufsatz das Fahrzeug komplettieren. Als zweitgrößter Brocken sind in dem Papier 27 000 Euro für Baumaßnahmen reserviert – das Gros der Summe für die Dämmung von Gerätehäusern. Eine Dämmung ist auch bitter nötig, denn die Bewirtschaftungskosten haben sich in den zurückliegenden Jahren angesichts galoppierender Strom- und Gaspreise verdoppelt; 6500 Euro wurden im Jahre 2003 für die Eilser Gerätehäuser aufgewandt, im Jahre 2012 sind es bereits 13 800 Euro.
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Stress mit Lkw-Lärm am Baugebiet: „Jetzt reicht’s uns!“ Bad Eilsen (tw). Die Bürgervertreter wissen es seit bald zehn Jahren: Wenn „Feldstraße“ auf der Tagesordnung steht, haben sie einen schweren Stand. Dann füllt sich der Lesesaal mit aufgebrachten Anwohnern, reichen die Stühle nicht aus. Bei der jüngsten Zusammenkunft des Bauausschusses haben erneut zahlreiche Lkw- und Lärmgeplagte aus Bad Eilsen eine Lösung für die Fahrten ins Neubaugebiet Luhden mit seinen mehr als 70 Bauplätzen eingefordert. Diese Lösung gibt’s zwar immer noch nicht, aber: Das Gremium empfiehlt nunmehr einstimmig, „zum kürzest möglichen Zeitpunkt“ ein gemeinsames Treffen einzuberufen, an dem neben den Anwohnern auch die Bauausschüsse von Bad Eilsen und Luhden sowie Bernd Schönemann als Gemeindedirektor von Heeßen teilnehmen soll; denn die Feldstraße liegt sozusagen im „Dreiländereck“.
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Internetseite lockt 120 Pfadfinder aus Holland an Luhden (sig). „Hier gibt es Berge, und die Landschaft gefällt uns gut; da würden wir auch gern einmal wiederkommen.“ Das hat die junge Holländerin Kim Vlaardingerbroek am Wochenende in der Luhdener Sporthalle gesagt. Sie gehörte zum Organisationsteam des mehrtägigen Treffens einer Pfadfindergruppe aus dem Nachbarland.
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Geburtstags-Potpourri für den Brocken-Benno Bad Eilsen (sig). Selbst nachdem er das 70. Lebensjahr vollendet hat, will Jürgen Freitag nicht die Wanderschuhe ausziehen und sich aufs Altenteil zurückziehen. Mindestens zweihundert Mal wandert er alljährlich zum Klippenturm, mit und ohne Begleitung. Er kennt mehrere Strecken nach oben und jeden Baum längs der Wege.
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Großer Kraftakt für die wichtigste Straße in Eilsen Heeßen (tw). Als zweites Dorf nach Buchholz hat sich nun Heeßen Gedanken darüber gemacht, wofür 2012 Geld investiert werden soll. Das ist – scheinbar – en masse da, denn das Dorf ist nicht nur frei von Schulden, sondern hat sogar 326 000 Euro im Sparschwein. Doch diese Summe wird schneller zerronnen sein, als es den Bürgern lieb sein kann, denn: Alles, was die Gemeinde dieses Jahr unternimmt, steht im Schatten von zwei Großinvestitionen; zum einen der Erneuerung von Schulstraße und Im Osterfeld (550 000 Euro), zum anderen der Erneuerung des Regenwasserkanals (220 000 Euro).
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Sieben Gastfamilien gefunden Bad Eilsen (tw). Die Arbeitsgemeinschaft „Den Kindern von Tschernobyl“ der Ev. Kirchengemeinde Bad Eilsen hat der Redaktion hocherfreut mitgeteilt, dass es nach anfänglich großen Schwierigkeiten (wir berichteten) erneut gelungen ist, sieben Gastfamilien für das Erholungsprojekt für Kinder aus dem kleinen Partnerdorf Swonez im weißrussischen Bezirk Gomel zu finden.
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Hier muss selbst der letzte Schlagermuffel lachenVon Dietlind Beinßen
Bad Eilsen. Es bedeutet schon ein Wagnis, rund 20 der besten Kultschlager der 60er und 70er Jahre in einer heiteren Geschichte um „Charleys Tante“ zu mixen – mit dem Ziel, daraus ein amüsantes Musical zu formen. Dem Unternehmen „Theaterhits“ aus Paderborn ist das jetzt im gut besetzten Kurtheater allerdings von der ersten Sekunde bis zur letzten dank großer Spielfreude der durchweg engagiert singenden, tanzenden und parlierenden Darsteller mit Bravour geglückt.
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Hat die Gemeinde den Senioren genug zu bieten? Heeßen (tw). Tut die Gemeinde genug für die Dorfgemeinschaft? Wenn nein: Könnte dann eine vom Rat angebotene Seniorenfahrt das Richtige sein? Wenn ja: Kann sich der Ort die Finanzierung einer solchen Fahrt überhaupt leisten? Fragen, angesichts derer die Bürgervertreter bei ihrer jüngsten Zusammenkunft im Restaurant Heeßer Krug um Antworten gerungen haben. Um das Ergebnis gleich vorwegzunehmen: Zumindest 2012 wird es – noch – keine solche Seniorenfahrt geben; ob der Rat sie in den Folgejahren anbieten wird, hängt von der Meinung der Senioren selbst ab. Die soll bei der nächsten Seniorenweihnachtsfeier erkundet werden.
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Besucherrekord? Gemeinde will die 1000 knacken Bad Eilsen (tw). Es ist die dritte Messe ihrer Art – und die Messlatte liegt hoch: „Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, zu ,Tu dir gut‘, die Messe um Produkte und Dienstleistungen rund um das Wohlbefinden – nicht nur für die Frau“, 1000 Besucherinnen (und Besucher) in den Bad Eilser Kursaal zu locken“, sagt Tourismusmanagerin Elke Dralle. 700 kamen bei der Premiere vor zwei Jahren, 640 waren es im vergangenen Jahr. Dass es mit der Vierstelligkeit am Samstag, 18. und Sonntag, 19. Februar tatsächlich klappen könnte, dafür gibt es neben der Vielseitigkeit und Qualität der 38 Aussteller (einigen musste Dralle aus Platzmangel absagen) und der Aktualität der elf flankierenden Fachvorträge wenigstens drei gute Gründe.
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Als Dank fürs Ehrenamt: Zwei Tage mit dem Bus nach Skandinavien Buchholz (möh). Das Geheimnis um die Art und Weise, wie die Gemeinde 2012 ihre Ehrenamtlichen belohnen will, ist gelüftet – zumindest zum größten Teil. Klar war bislang nur: Der Rat möchte ihren Einsatz in Zukunft nicht nur mit Dank- oder Ermäßigungskarten abgelten (wir berichteten). Bei der jüngsten Generalversammlung der Ortsfeuerwehr Buchholz erklärte Samtgemeindebrandmeier Hartmut Krause, zugleich Gemeindedirektor und Bürgermeister des Ortes, jetzt: „Zusammen mit einem Sponsor, den ich aber noch nicht nennen möchte, planen wir als Gemeinde einen zweitägigen Ausflug mit dem Bus mit 48 Bürgern.“ Lediglich der Termin stehe noch nicht fest.
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Keine Pläne für Schließung von Schlecker Bad Eilsen (tw). Die insolvente Drogeriekette Schlecker hatte bis zum Zeitpunkt der Insolvenz am Montag, 23. Januar, keine Pläne, die Filiale an der Bad Eilser Bahnhofstraße im Zuge der Restrukturierungsmaßnahmen zu schließen. Das erklärte gestern ein Pressesprecher des Unternehmens auf Anfrage der Redaktion. Ob es dabei bleibe, hänge aber vom weiteren Verlauf und Ausgang des Insolvenzverfahrens ab.
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Drei Kettenbagger machen der Klinikruine den Garaus Bad Eilsen (tw). Zunächst war er für Ende Oktober 2011 geplant gewesen – der Abriss der zuvor bereits entkernten früheren Weserberglandklink an der Wilhelm-Busch-Straße. Doch Arbeiten anderen Orts hatten das Anrücken der Bagger verzögert. Sehr zum Bedauern von Bad Eilsens Bürgermeisterin Christel Bergmann, die bereits um die Jahreswende gedrängt hatte. Jetzt, knapp drei Monate später als terminiert, sind sie gleichwohl da – die drei 30-, 40-, respektive 50-Tonnen-Ungetüme der Müller Sand- und Kiesgruben GmbH mit Sitz in Porta Westfalica, die der Bausubstanz der Ruine vollends den Garaus machen.
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Nach Haushaltsauflösung: Neue Besitzer für die Ratsstühle Heeßen (tw). Mit einer „Haushaltsauflösung“, genauer, einem Ausverkauf der besonderen Art hat sich jetzt das Ortsparlament beschäftigt – und dabei die notorisch klamme Gemeindekasse um 1000 Euro bereichert. Unter Regie von Bürgermeister Harald Bokeloh ging es um die Zukunft von fast 30 Stühlen, auf denen die Heeßer Politiker bis vor Kurzem ihr Sitzungsgeld verdient hatten.
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Zu schnell an Schule und Schänke? Was Bürger fordern… Heeßen (tw). Stehen Autofahrer im Bereich der Grundschule Heeßen und der Gastschänke Heeßer Krug mit dem Bleifuß auf dem Gaspedal? Ist ein Aufheben der Rechts-vor-Links-Regelung respektive das Einrichten einer Tempo-30-Zone sinnvoll? Kniffelige Fragen, mit denen sich der Rat unter Regie von Bürgermeister Harald Bokeloh bei seiner jüngsten Zusammenkunft beschäftigt hat.
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Zu schnell an Schule und Schänke? Was Bürger fordern . . . Heeßen (tw). Stehen Autofahrer im Bereich der Grundschule Heeßen und der Gastschänke „Heeßer Krug“ mit dem Bleifuß auf dem Gaspedal? Ist ein Aufheben der Rechts-vor-links-Regelung respektive das Einrichten einer Tempo-30-Zone sinnvoll? Kniffelige Fragen, mit denen sich der Rat unter Regie von Bürgermeister Harald Bokeloh bei seiner jüngsten Zusammenkunft beschäftigt hat.
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Zum 30. Juni: Der Chefkoch legt den Löffel hin Heeßen (möh). Als eines der Restaurants mit tollem Essen und Ambiente hat sich der Heeßer Krug im heimischen Bereich einen wohlklingenden Namen erworben. Mit Aktionen wie Fischwochen, Spargelzeit, Stammgastabend und „Alles Leckere um die Nudel“ kümmert sich seit über acht Jahren das Pächterpaar Silvana und Ralf Rüter um das Wohlergehen der Gäste. Mit Erfolg, denn zahlreiche der Stammkunden kommen nicht nur aus der Samtgemeinde, sondern auch aus Bückeburg, Porta Westfalica oder sogar aus Minden. Es hatte sich einfach herumgesprochen, dass sich ein Besuch des Restaurants lohne. Doch die Fans des Heeßer Kruges sind jetzt enttäuscht: Mit Ablauf des 30. Juni gibt die Familie Rüter die Bewirtung im Lokal und die Bewirtschaftung des Landhotels auf. Aber nicht aus Not, sondern aus freien Stücken, wie Chefkoch Ralf Rüter ausdrücklich betont. Seine Frau und er wollten sich einer neuen beruflichen Herausforderung stellen.
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Großer Kraftakt für den Erhalt der WasserspieleVon Thomas Wünsche
Bad Eilsen. Der Kurpark im Sommer ohne Fontänen? Das wäre wie Bäume, die im Sommer keine Blätter haben – das geht gar nicht. Das meint auch die Gemeinde Bad Eilsen, welcher der Kurpark gehört. Problem nur: Die acht Springbrunnen – sieben sind im Besitz der Gemeinde, einer gehört der Deutschen Rentenversicherung – sind marode, können das Wasser nicht mehr halten und sind für den Badeort auch finanziell ein Fass ohne Boden; denn die Rechnung fürs nutzlos verronnene Nass ist erheblich. Die Folge: Werden die Anfang/Mitte der 60er-Jahre gebauten Becken nicht saniert, droht den Springbrunnen über kurz oder lang die Stilllegung. Bad Eilsens Gartenanlagen wären dann um eine Attraktion ärmer. Eine Attraktion, die nicht nur für Kurgäste den Reiz des Parks schlechthin ausmacht …
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Schutz vor Rasern, Lärm und Regen: Wofür das Dorf 2012 viel Geld ausgibt Buchholz (tw). Der Rat Buchholz hat während seiner jüngsten Zusammenkunft im Dorfgemeinschaftshaus an der Bückebergstraße festgelegt, wofür die Gemeinde 2012 Geld augeben will. Bemerkenswert: Im Gegensatz zu den Vorjahren stimmt auch die oppositionelle SPD dem Etatentwurf zu. „Der Haushalt ist vollständig, auf eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde ausgelegt und sozial gerecht“, befindet Fraktionschef Robert Martin für die Genossen und wertet: „Das war nicht immer so.“
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Weil Training mit dem Hockeystock nicht reicht... Luhden/Bückeburg (tw). Schöner Extrabonbon für die Cracks des Bückeburger Hockey-Clubs (BHC): „Nach unserem jüngsten Freundschaftsturnier in der Kreissporthalle, bei dem unsere C-Jungs einen prima dritten und vierten Platz belegten, wollten wir sie jetzt mit einem außergewöhnlichen Konditionstraining belohnen – und für die nächsten Turniere fit machen“, berichtet BHC-Trainerin Susanne Rothweiler. Sprach’s – und gab den ersten der 13 Spieler im Alter zwischen acht und zehn Jahren das Startsignal zum Erklimmen der Kletterwand im „Ramba Zamba Schaumburg“.
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