Bückeburg
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In einer Krippe stecken 168 Stunden Arbeit

„Achumer Meierhof trifft Kultur“: Ausstellung vom zweiten bis zum vierten Advent

Achum (mig). Hans Hofmann schnitzt Krippen. 24 Einzelstücke hat er inzwischen hergestellt, einen Teil davon kann man ab dem 2. Advent im Achumer Meierhof bewundern.

Hofmann ist eben ein echter „Holzwurm“: In seiner Werkstatt hält der Krippen-Fan sich am liebsten auf. Dort werkelt er von morgens bis abends, schnitzt kleine Schindeln für die Dächer oder sägt Türen aus.

„Ich arbeite schon immer gerne mit Holz“, erzählt er, „früher habe ich Spielzeug für meinen Sohn gemacht.“ Als der größer wurde, verlegte Hofmann sich auf das Herstellen von Krippen. Was mit relativ schlichten Modellen begann, ist inzwischen hochkomplex. Die jüngst fertiggestellte Gipskrippe hat nicht nur bewegliche Türen, sondern auch eine eigene Beleuchtung. „Für diese Krippe habe ich 168 Stunden gebraucht, besonders schwierig war die Mauer aus Gips“, erklärt Hofmann. Zu schaffen macht ihm aber auch seine Liebe zum Detail. Einen Kupferkessel verlötete er in mühevoller Kleinarbeit, sodass er jetzt auch Wasser aufnehmen könnte. „Ich höre erst auf, wenn ich voll und ganz zufrieden bin“, betont der Bastler. Und zufrieden ist er erst, wenn alles funktioniert: „Wenn in der Krippe das Licht angeht, leuchten auch die Augen der Kinder.“

Termin: Die Ausstellung im Rahmen „Meierhof trifft Kultur“ beginnt am 2. Advent um 14 Uhr, mit dabei ist auch Elsbeth Katenbrink mit Olivenholz-Figuren christlicher Schnitzer aus Bethlehem. Anschließend ist die Ausstellung bis zum vierten Advent freitags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr zu sehen.

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