Auetal
Dorfladen: Fassade muss noch sechs Wochen wartenIm entstehenden Dorfladen machen sich die SPD-Politiker und Rolfshäger ein Bild von den Umbaufortschritten. Foto: la
Rolfshagen (la). „Rolfshagen ist der Ort, der Politik und Gemeinde in diesem Jahr am meisten herausfordert“, hat der Vorsitzende der Auetaler SPD, Manfred Spenner, festgestellt, als er seine Vorstandsmitglieder und einige Rolfshäger Einwohner zum Dorfrundgang begrüßte.
Regelmäßig besucht der SPD-Vorstand die Auetaler Ortschaften, um sich vor Ort über Probleme und Wünsche zu informieren. Während das Treffen in Antendorf im vergangenen Monat wegen des Winterwetters ausgefallen war, trotzten die Politiker und Rolfshäger diesmal dem Wetter und begannen mit ihrem Rundgang im Jugendzentrum.
„Wir wollen das Geld, das noch da ist, sinnvoll in Projekte investieren“, sagte Spenner. In Rolfshagen stünden in diesem Jahr die Dorferneuerung und der Hochwasserschutz an. „In Sachen Dorferneuerung steht in Rolfshagen ein aktiver Arbeitskreis zur Verfügung, der die Feinplanung mit dem Planungsbüro übernimmt. Wir von der SPD stehen hinter der Dorferneuerung“, bekannte Spenner.
Im Jugendzentrum zeigte Rüdiger Teich sein neues Ortsvorsteherbüro und dann ging es in die Baustelle des Dorfladens. Dort erläuterte Spenner als Leiter des Bauhofes, welche Arbeiten bereits ausgeführt wurden und was in den nächsten Wochen noch gemacht werden muss. „Die Ausschreibungen für die neue Fassade laufen. Das wird noch etwa sechs Wochen dauern“, so Spenner. Außerdem müssten im Innenbereich noch Wände gezogen und der Fußboden zum Teil mit Beton aufgefüllt werden. „Aber es geht gut voran. In der vergangenen Woche war der Ladeneinrichter hier, um die Details zu besprechen“, sagte Teich. Auf die Eröffnung des Dorfladens werden die Rolfshäger allerdings noch etwas warten müssen.
Im ersten Schritt der Dorferneuerung ist außerdem die Umgestaltung des Dorfmittelpunktes, also des Platzes vor der ehemaligen Schule, vorgesehen. „Hier laufen die Feinplanungen“, erklärte Teich. Im Frühjahr soll außerdem das Walmdach auf dem Anbau der Schule errichtet und im hinteren Bereich eine Feuertreppe aus dem Obergeschoss heraus gebaut werden.
In Sachen Dorferneuerung soll es nach der Dorfmittelpunktumgestaltung im Bereich rund um das Freibad weitergehen, dann der Kirchplatz umgestaltet werden. „Das sind Projekte für die kommenden Jahre“, so Teich.
Von der Schule lief die Gruppe weiter zur Karlstraße. Unterwegs äußerte Teich Wünsche, die ihm Rolfshäger angetragen hatten. So hofft man, dass der Ausbau der Kreisstraße bald wieder aufgenommen und zügig vorangetrieben wird, dass der Verbindungsweg zwischen Rolfshagen und Buchholz bald ausgebaut wird und Buswartehäuschen an der Rolfshagener Straße ersetzt werden.
An der Karlstraße Ecke Rolfshagener Straße angekommen, informierten sich die SPD’ler noch über den geplanten Hochwasserschutz in diesem Bereich.