Guten Morgen

Kaffee als Schreibhilfe?

Bevor ich anfing, in der Redaktion zu arbeiten, war ich der Meinung, ich könne Kaffee kochen. Darüber wurde ich aber schon am ersten Tag eines Besseren belehrt. Fünf Anläufe brauchte ich damals, bis der Kaffee für die schreibenden Kollegen die richtige Stärke hatte. Natürlich kann ich es inzwischen, und auch alle Volontäre, ob männlich oder weiblich, lernen spätestens hier, wie sie das „Überlebensgebräu für Redakteure“ richtig zubereiten. Ob ein direkter Zusammenhang zwischen gutem Schreiben und gutem Kaffee besteht, ich habe es nie herausgefunden, habe es einfach als Tatsache akzeptiert. Aber es gibt nun auch Kollegen, die nehmen nur Tee zu sich und kochen ihn sogar selbst. Ändern sich etwa die Zeiten? blc

Artikel vom 26.08.2010 - 18.12 Uhr
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