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Gelder für neue Bäume bewilligt

Im Kirschendorf kann das Leader-Projekt starten / Fällungen stehen an

Gefällt sind die Zierkirschen auf der Verkehrsinsel „Moorhof“ in Todenmann zwar noch nicht, aber das ist laut Ortsbürgermeister Uwe Vogt nur noch eine Frage der Zeit. In Kürze werde die Dorfgemeinschaft, wie besprochen, die Bäume entfernen. „Die Zierkirschen sind schon lange krank und nicht mehr zu retten“, sagt Vogt.

Vor gut sechs Wochen berichtete unsere Zeitung von den Plänen in Todenmann, die Verkehrsinsel in den „Kirschen-Rundwanderweg“ aufzunehmen. Für Pflanzungen von neuen Kirschbäumen und der nötigen Beschilderung waren EU-Fördergelder beantragt worden. Die sind nun genehmigt. „Die Bewilligung liegt vor“, so Uwe Vogt. „Der Kirschen-Rundwanderweg ist in die Leader-Förderung aufgenommen worden“, sagte der Ortsbürgermeister. Für die Erweiterung des touristisch relevanten Rundwanderwegs seien knapp 10 000 Euro veranschlagt. Das betrifft Geld für neue Kirschbäume sowie Hinweisschilder, die entlang des Wanderweges angebracht werden. Wie Gerd Beu, Vorsitzender des Fremdenverkehrs- und Verschönerungsvereins berichtet, ist auch geplant, eine Sitzbank auf der Verkehrsinsel aufzustellen. Sobald die Wetterlage etwas stabiler ist, werde man sich in Todenmann nun mit der Fällung der verbliebenen Bäume beschäftigen. Mit einer Ausnahme: Die große Trauer-Blutbuche wird am Moorhof erhalten bleiben.

Auch an anderen Stellen im Ort sollen weitere Kirschbäume angepflanzt werden – so im Bereich „Böderkers Brink“ und an der Grundschule. Wie Gerd Beu berichtete, plant der Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein derzeit einen Besuch in einer Baumschule, um sich von Fachleuten Tipps und Tricks im Umgang mit Kirschenbäumen und alten Baumsorten zu holen. ll

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