Kultur SZ

Handglocken-CD kommt im Sommer auf den Markt

Thomas Eickhoff und seine „Glöckner“ proben bereits seit Wochen fleißig für die CD-Aufnahme. Foto: jed

Wiedensahl (jed). Der Wiedensahler Handglockenchor wird demnächst auf einer CD zu hören sein. Für die Aufnahme, die für dieses Wochenende geplant ist, haben die 23 Glöckner unter der Leitung von Thomas Eickhoff in den vergangenen Wochen fleißig geprobt. Nach den Sommerferien soll die CD in den Handel kommen.

Immer wieder, so Eickhoff, sei bei ihm in der Vergangenheit angefragt worden, ob es denn nicht eine CD des mittlerweile weit über die Grenzen Wiedensahls hinaus bekannten Chores gebe. Eickhoff: „Ich musste leider immer Nein sagen. Damit soll jetzt Schluss sein. Eine CD ist nun mal modern und kann für uns auch ein guter Werbeträger sein.“

Der Zeitpunkt für dieses ehrgeizige und arbeitsintensive Projekt scheint gut gewählt, denn insbesondere einige der älteren und erfahrenen „Glöckner“ können demnächst bedingt durch Ausbildung und Beruf nicht mehr in dem bisher gewohnten Umfang musizieren. Auch das im Jahr 2012 anstehende 25-jährige Jubiläum der Gruppe hat die Planung beeinflusst, denn die Vorbereitungen für das Fest beginnen bereits in 2011. Für eine CD-Aufnahme wäre da keine Zeit mehr übrig.

Die Resonanz bei den „Glöcknern“ auf die CD-Pläne war durchweg positiv. Eickhoffs Zwischenfazit: Alle ziehen voll mit, die Beteiligung an den Proben ist ausgesprochen gut und die Disziplin stimmt. Die Arbeit sei vergleichbar mit den Vorbereitungen für die Konzertreisen in die USA und nach Südafrika, vielleicht sogar noch etwas intensiver. Das Lampenfieber, so war von einigen Musikern zu hören, hat sich zumindest bei den Proben noch in Grenzen gehalten. Nur Eickhoff selbst ist etwas angespannter als sonst, hat Elisabeth Deterding festgestellt.

Welche Stücke auf der 50- bis 60-minütigen CD zu hören sein werden, hängt von der Qualität der Aufnahmen ab. Es werden auf jeden Fall Titel sein, die zum bekannten Repertoire gehören und die beim Publikum in den vergangenen Jahren besonders gut angekommen seien. Das CD-Projekt, da ist sich der Leiter sicher, wird den Chor musikalisch weiterbringen. Eickhoff: „Am Ende werden wir das Ergebnis unserer gemeinsamen Arbeit in den Händen halten können. Greifbar und bleibend, anders als bei einem Konzert.“

Artikel vom 05.03.2010 - 23.00 Uhr
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