Kultur SZ
Der Blues kehrt zu seinen Wurzeln zurückMatt Walsh verspricht mit seinem Acoustic Quartet einen denkwürdigen Konzertabend.
Minden (rd). Blues der feinen Art, akustisch instrumentiert und sensibel gespielt, bietet der in Münster lebende Ire Matt Walsh mit seinem Acoustic Quartet am heutigen Samstag ab 21 Uhr im Jazz Club.
Er präsentiert ein fesselndes Programm aus Eigenkompositionen, Jazz und Funk beeinflussten Soul- und Bluesnummern, das sich immer sehr nah an den Wurzeln des Blues orientiert. Der gebürtige Dubliner singt und spielt den Blues mit Gefühl und Seele, wird von einer vorzüglichen Band begleitet und erzeugt in jeder Sekunde beim Zuhörer ein wohliges Gefühl.
Wenn Matt Walsh etwa die Altmeister Robert Johnson, Howlin’ Wolf und Little Walter zitiert, glaubt man ihm seine tief empfundene Beziehung zum Blues sofort. Der Sänger, Songwriter und Bluesharp-Spieler besitzt das, was viele zeitgenössische Kollegen vermissen lassen: Authentizität, Glaubwürdigkeit und Ausstrahlung. Die Improvisationsfreude des Jazz und die emotionale Tiefe des Blues, aber auch die funky Sounds der Soulmusik lässt der Ire in seine Musik einfließen und kreiert damit einen ausgesprochen vielfältigen Sound, zu dem jeder seiner Begleiter seine individuelle Klasse beisteuert.
Als Resultat seiner langen Musikerkarriere führt der sympathische Dubliner den Blues auf seine akustischen Wurzeln zurück. Dabei gelingt es ihm vorzüglich, eine angenehm fesselnde Atmosphäre zu schaffen, die Lässigkeit und Virtuosität vereint. Karten kosten an diesem Abend 15, ermäßigt 12 Euro.