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WoWo der Wortwitz regiert? – Antwort: DaDa Stadthagen (lmh). Wortgewaltig im engeren Sinne haben 13 Künstler am vergangenen Sonnabend in der „Alten Polizei“ das „Friedhelm Kändler WoWo-Fest“ gefeiert. Kändler – je nach Lebenslage poetischer Kabarettist oder kabarettistischer Poet – führte durch das Programm derer, die regelmäßig seine Werke auf die Bühne bringen. Und da Kändler „WoWo“ als die Frage formuliert, deren Antwort „DaDa“ lautet, entlud sich ein gewaltiges Repertoire an komischen, nachdenklichen, oft genug auch grotesken Wortspielereien über dem Stadthäger Publikum. mehr

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Heimische Nachwuchsmusiker sahnen Preise ab Landkreis (kil). Beim 49. Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ für die Landkreise Schaumburg, Nienburg und Diepholz in Syke haben viele junge Musiker aus Schaumburg teilgenommen und dabei einige Preise abgesahnt. Folgende Nachwuchsmusiker zeigten ihr Können: mehr

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„Spirit“ – Varieté der umwerfenden Leichtigkeit
Von Cornelia Kurth
Bad Oeynhausen. Wer noch nie eine Show im GOP-Varieté Bad Oeynhausen besuchte, der soll es jetzt endlich tun. Wer jemandem ein besonderes Geschenk zu machen hat, der lade ihn ein ins Kaiserpalais zum neuen Varieté-Programm. Wer einen glücklichen Abend verbringen will, der verabrede sich mit Freunden, um die aktuelle Show „Spirit“ zu genießen. Geradezu beispielhaft finden sich hier Weltklassekünstler zusammen für eine Inszenierung, deren Witz, Charme und Poesie sich wohl niemand entziehen kann. mehr

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Für 50 Euro noch blaue Farbe als Zugabe
Von Frank Westermann
Und dann überlegen, wie sie in die Stadt fahren. Mit dem Kastenwagen, in dem der querschnittsgelähmte Philippe hinten noch bequem den Rollstuhl stellen kann, oder doch in dem vor PS nur so strotzenden Schlitten. Ein Schnitt, beide sitzen im Flitzer, aber der Weg auf die Straße ist von einem notorischen Falschparker versperrt, dem ganz schnell buchstäblich hinter die Ohren geschrieben wird, dass er hier seinen Wagen künftig nicht mehr abstellt. Dann sitzt Philippe in einer Galerie vor einem 30 000-Euro-Bild, rote Spritzer auf weißem Grund, sinniert über Kunst und Leben, während sein Pfleger anmerkt, für 50 Euro fährt er in den Baumarkt, holt Leinwand, etwas rote Farbe, kurzum: Das könne er günstiger. Und blau gebe es als Zugabe oben drauf. mehr

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Die Tenöre dürften als Erste ausverkauft sein Bad Pyrmont (uk). Silke Schauer hat wohl Vieles richtig gemacht, als sie das Veranstaltungsprogramm des Staatsbades für 2012 zusammengestellt hat, denn der Vorverkauf hat sich gut angelassen – zumindest, was die großen Veranstaltungen des Jahres angeht. „Am Tag nach der Pressekonferenz zum neuen Programm Anfang Dezember haben wir die ersten Karten verkauft“, berichtete die Veranstaltungsleiterin im Gespräch mit unserer Zeitung. „Das lässt sich insgesamt gut an.“ mehr

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Berühmter Meisterdetektiv auf Friedensmission
Von Martina Sulner
Gute Güte, jünger ist Sherlock Holmes nicht gerade geworden. Die Ringe unter den Augen sind groß, die Falten drum herum tief, und überhaupt wirkt der Mann etwas ausgelaugt. Doch man hat kaum Zeit zu rätseln, ob Robert Downey jr., der den britischen Meisterdetektiv spielt, seit dem ersten Teil von Guy Ritchies Holmes-Film von Anfang 2010 so gealtert ist. Denn „Spiel im Schatten“ legt gleich zu Beginn ein beachtliches Tempo vor. In den ersten paar Minuten hat Holmes eine Schlägerei zu überstehen und ein Attentat zu verhindern, er findet diverse Leichen und versucht, seiner großen Liebe Irene Adler wieder näherzukommen. Irgendwie ist es da verständlich, dass er das alles nur mit einer speziellen Holmes-Diät durchhält: Viel Kaffee trinken und Kokablätter kauen, damit er hellwach bleibt. Das könnte auch die Augenringe erklären. Nur gut, dass bald der brave Watson (Jude Law) auftaucht, Holmes’ bedächtiger Partner. mehr

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Streifzug mit „Kennerblick“ durch die Region
Von Jobst Christian Höche
Weserbergland. Warum denn ausgerechnet Coppenbrügge? So könnte die erste Frage lauten, wenn man in dem Buch „Unser schönes Deutschland“ von Wolfgang und Anneliese Seite 219 aufschlägt. Die Autoren Chris Geletneky und Mark Werner haben die im Fernsehen von den Comedy-Stars Bastian Pastewka und Anke Engelke gespielten Kultfiguren auf eine fiktive Reise quer durch Deutschland geschickt. Auf insgesamt neun verschiedenen Routen durchquert das Schlager-Parodie-Duo, das bereits zweifach mit dem deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde, Deutschland und macht hier und da mal Halt. mehr

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Sein Erstlingskrimi ist „Abnorm“ Weserbergland (rd). Der Bückeburger Autor Björn Brocks liest am Mittwoch, 8. Februar 2012, um 20 Uhr in der Stadtbücherei Bünde, Eschstraße 50, aus seinem ersten Kriminalroman „Abnorm“. Veranstaltet wird der Abend von der Stadtbücherei, mit Unterstützung des Niemeyer-Buchverlags Hameln. mehr

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„Undercover“: Verdeckt den Alltag neu entdecken Pollhagen (gus). Den schicksten und feinsinnigsten Monatskalender für 2012 im ganzen Landkreis haben möglicherweise Jugendliche aus Pollhagen gestaltet. Das Resultat eines Projekts der evangelischen Jugendgruppe trägt den Titel: „Undercover – Warum nicht auch so?“ mehr

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Weihnachtliches Klassentreffen als Kammerspiel-Krimi Stadthagen (soe). Nein, wer denn nun der Mörder oder gar Doppelmörder war, wurde auch bei dieser Lesung natürlich nicht verraten. Und doch dürfte inzwischen zumindest eine halbe Hundertschaft Schaumburger wissen, wer im fernen Nürnberg den nicht sonderlich erfolgreichen Schriftsteller Jakob beim Klassentreffen kurz vor Weihnachten mit einem vergifteten Lebkuchen ins Jenseits befördert hat. mehr

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Abenteuer vom Mississippi an die Havel verlegt
Von Stefan Stosch
Die Sache mit dem Zaun kriegt der clevere Tom Sawyer auch in diesem Kinofilm ganz wunderbar hin: Bald schon drängeln sich die Kinder aus der Nachbarschaft, um den elend langen Gartenzaun zu streichen, den eigentlich Tom für seine Tante Polly (Heike Makatsch) hätte anmalen sollen. Denen hat er weisgemacht, es sei keine Arbeit, sondern Ehre und eine Kunst, den Pinsel zu schwingen. Und so liegt Tom nun grinsend im Gras und freut sich über angebissene Äpfel, Holzschwerter und all die anderen schönen Dinge, die die hoch motivierten Helfer bei ihm abliefern mussten, bevor sie an seiner Stelle schuften durften. mehr

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2011 ist das Jahr der deutschsprachigen Frauen
Von Cornelia Kurth
Rinteln. Kann etwas dabei herauskommen, wenn jemand 20 neue Bücher in gerade mal 75 Minuten vorstellt? Bernt Ture von zur Mühlen, Buchwissenschaftler aus Frankfurt, bewies in der Buchhandlung Sedlmair nun schon bereits zum zweiten Mal in Rinteln: Es kann! So locker unterhaltsam, mit Anekdoten und Querverweisen ausgeschmückt, präsentierte er die für ihn interessantesten Neuerscheinungen des Jahres 2011, dass sich die Zuhörer um die Büchertische drängten und so manches Buch seiner Liste auf Weihnachtstischen landen wird. mehr

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Eine verrückte Künstler-WG und ihre gute Göttin Lina
Von Cornelia Kurth
Bad Oeynhausen. Schöner kann das GOP-Varieté nie sein, als wenn herausragende Artistik eingebunden wird in eine überzeugende Gesamtinszenierung. Genau das ist in der aktuellen Show „Base“ der Fall, wo eine kunterbunte Truppe junger Künstler aus Berlin antritt und man meinen könnte, sie stammten alle aus derselben WG und teilten ein liebenswert chaotisches Leben mit Flirt und Liebeskummer, mit Rivalitätskämpfen, Schabernack und dem Gefühl der unbedingten Zusammengehörigkeit. mehr

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Spielberg verwandelt „Film“ im Kopf in 3D-Abenteuer
Von Cornelia Kurth
Nicht „Asterix und Obelix“ oder „Lucky Luke“, nein „Tim und Struppi“ waren von jeher meine Lieblinge unter den klassischen Comic-Erzählungen. Wir sechs Geschwister besaßen alle Hefte, und neben der „Reise zum Mond“ gehörte „Das Geheimnis der Einhorn“ zu denjenigen Bänden, die von uns so oft gelesen wurden, dass sie schließlich in ihre Einzelteile zerfielen. Kein Wunder, dass ich gespannt war, auf die 3D-Verfilmung und auch ein bisschen besorgt, ob das aufwendige Animationskino rund um die Suche nach dem Schatz auf der versenkten „Einhorn“ meinen Leseabenteuern von damals Konkurrenz machen könnte. mehr

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Blechschäden in einer nahen Box-Zukunft
Von Michael Ranze
Ein Boxer, der nicht mehr boxen darf. Ein Zehnjähriger, der ohne seinen Vater aufwuchs. Und ein rostiger Roboter, der auf dem Schrottplatz vergessen wurde. Drei angeschlagene Helden präsentiert der neue Film von Shawn Levy („Nachts im Museum 1+2“). Helden, die sich zusammenraufen müssen, wollen sie noch einmal Erfolg haben. Die Geschichte spielt, trotz der nostalgischen 50er-Jahre-Atmosphäre, in einer nicht allzu fernen Zukunft, in einer Zeit, in der menschliche Boxer durch ferngesteuerte Metallriesen ersetzt werden. Der Grund: Den Zuschauern waren die normalen Faustkämpfe nicht mehr grausam genug. mehr
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