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        <title>Landes-Zeitung - Kommentar</title>
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            <title>Der letzte Schritt</title>
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            <description>Für Michael Frenzel wäre es schön, wenn der Verkauf der TUI-Anteile an Hapag-Lloyd noch vor der Hauptversammlung im Februar über die Bühne ginge. Auch wenn die Aktionäre positive Nachrichten von ihrem Unternehmen nicht mehr gewohnt sind, könnte der Konzernchef mit Beifall rechnen. Eine Einigung mit dem Hamburger Konsortium Albert Ballin würde den letzten Schritt auf dem Weg zum reinen Reisekonzern ermöglichen. Ganz so schnell wird es aber nicht gehen, weil für beide Seiten viel auf dem Spiel steht: Die Mehrheitseigentümer an der Alster haben nicht das Geld, um die TUI auf einen Schlag auszuzahlen. Wenn sie den Verkauf an einen ausländischen Investor verhindern wollen, müssen sie einen Kompromiss finden, der auch den Hannoveranern nutzt. Nach Lage der Dinge kann das aus Hamburger Sicht nur die Vereinbarung eines hohen Kaufpreises sein - allerdings ohne Verpflichtung, gleich das ganze Hapag-Paket übernehmen zu müssen. Auch für die TUI kann sich das auszahlen. Angesichts des Preiskampfes in der Branche ist es fraglich, ob der Konzern auf dem freien Markt mehr Geld für Hapag herausschlagen könnte. Hinzu käme der politische Ärger, der schon einmal einen Verkauf verhindert hat.</description>
            <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 20:07:43 +0100</pubDate>
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            <title>Die Datendealer</title>
            <link>http://www.landes-zeitung.de/portal/startseite_Die-Datendealer-_arid,400744.html</link>
            <description>Facebook, sagt Mark Zuckerberg, sei ein bisschen wie die Erfindung des Buchdrucks. Kleine Münze ist also nicht die Währung des abgebrochenen Harvard-Studenten. Warum auch? Klein ist es nicht, was er auf die Beine gestellt hat. Als vor knapp acht Jahren Google an die Börse ging und alle Welt über den Unternehmenswert von 23 Milliarden Dollar staunte, schrieb Zuckerberg mit ein paar Freunden ein Programm. Heute benutzen es 850 Millionen Menschen, Diktatoren fürchten es, und Investoren berauschen sich am möglichen Wert von 100 Milliarden Dollar - nicht schlecht für einen 27-Jährigen, der eigentlich gar kein Unternehmen im Sinn hatte.</description>
            <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 19:31:26 +0100</pubDate>
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            <title>Der Albtraum</title>
            <link>http://www.landes-zeitung.de/portal/startseite_Der-Albtraum-_arid,400735.html</link>
            <description>Im Mittleren Osten ist viel von Krieg die Rede. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht über einen Schlag gegen den Iran spekuliert wird. Und vor allem in Israel wächst die Bereitschaft, Angriffe gegen Atomanlagen zu fliegen.</description>
            <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 19:05:14 +0100</pubDate>
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            <title>Extrem</title>
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            <description>Die Börsenaspiranten stehen im Moment nicht gerade Schlange, die Lage scheint den meisten Unternehmen zu unsicher. Facebook ist das egal - weil das Unternehmen zurzeit in einer eigenen Liga spielt, und weil die Investoren der Gründerjahre endlich Geld sehen wollen. Sie drängeln schon lange, den sorgsam aufgebauten Hype um das Netzwerk zu nutzen. Man weiß ja nicht, wie lange er anhält. Im Moment ist Facebook ein einziger Superlativ, hochprofitabel und rasend schnell wachsend. Genauso schnell wuchs in den vergangenen Monaten der geschätzte Unternehmenswert, zuletzt in die Gegend von hundert Milliarden Dollar. Bei einem Unternehmen dieser Größe braucht es dafür selbst in der IT-Branche eine Menge Fantasie - zum Beispiel den Glauben, dass das Wachstum wie am Lineal gezogen weitergeht. Das wird schon deshalb schwierig, weil China dem Netzwerk wohl kaum die Tür öffnen wird. Stattdessen erschließen Anbieter von dort aus Asien. In der wichtigsten Wachstumsregion der Welt hat Facebook seine größte Schwäche. Kommt der Börsengang im Frühsommer, wird schon die knappe Zahl der Aktien Peinlichkeiten bei der Kursentwicklung verhindern. Doch auf längere Sicht wird es Facebook schwer haben, die extremen Erwartungen zu erfüllen.</description>
            <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 20:17:23 +0100</pubDate>
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            <title>Alibi für die Armee</title>
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            <description>Ägyptens Parlament bildet erst mal einen Arbeitskreis, der Premier verhängt Staatstrauer, entlässt einen Gouverneur und die Fußballverbandsspitze. Kann man sich zaghaftere Reaktionen auf die Ausschreitungen von Port Said vorstellen?</description>
            <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 19:41:12 +0100</pubDate>
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            <title>Feindbilder</title>
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            <description>Deutschlands scheidender Sparkassen-Präsident hat ein Problem weniger. Er muss sich keine Sorgen machen, dass seine Verabschiedung im Mai mit der Abschiedsparty von Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann kollidiert. &quot;Herr Haasis kann seine Termine legen, wie er will, es gibt keine Ackermann- Show, die ihm irgendwie in die Quere kommt&quot;, sagte Deutschlands Topbanker gestern bei der Präsentation der Jahresbilanz. Die Zurückhaltung dürfte auch mit der Diskussion über das Bankgewerbe im Allgemeinen und die Deutsche Bank im Besonderen zusammenhängen.</description>
            <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:39:04 +0100</pubDate>
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            <title>Gründe von gestern</title>
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            <description>Das Machtwort von Joaquin Almunia schafft Klarheit: Aus der angekündigten Börsenfusion über den Atlantik hinweg wird nichts. Weil der Wettbewerbskommissar der Europäischen Union den Wettbewerb in Gefahr sieht, hat er den Zusammenschluss der Börsen in New York und Frankfurt untersagt. Dass der vor einem Jahr angekündigte Zusammenschluss mit Hindernissen zu kämpfen hatte, war klar. Dabei spielte die Frage des Wettbewerbs früh eine zentrale Rolle. Deshalb kam die Entscheidung der Wettbewerbshüter für die Betreiber der Fusion, allen voran Reto Francioni, nicht überraschend. Schmerzhaft ist sie für den Chef der Deutschen Börse allemal. Schließlich ist damit sein dritter Versuch einer Eheanbahnung geplatzt. Und ganz falsch sind die Argumente des Schweizers sowie seiner amerikanischen Verhandlungspartner ja auch nicht: Im Handel mit Finanzprodukten gewinnen außerbörsliche Plattformen größere Marktanteile. Insofern mutet die Furcht vor einem Monopol etwas gestrig an. Aber sei's drum - die Deutsche Börse muss nun das Thema abhaken und kann sich wieder mehr ihrem Alltagsgeschäft widmen. Und das läuft gut. Insofern ist das Aus für die Fusion kein Anlass zum Jammern.</description>
            <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 19:11:36 +0100</pubDate>
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            <title>Die neue Macht</title>
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            <description>Es ist zum rituellen Klagelied der transatlantischen Beziehungen geworden: Die Amerikaner, maulen die Europäer, interessieren sich nur noch für den pazifischen Raum. Allerdings verschweigen die Europäer dabei gerne, dass sie ihre eigenen Augen genauso intensiv nach Südosten richten. China weiß das. Und Angela Merkel gilt als jemand, der besonders genau nach Asien blickt.</description>
            <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 20:40:28 +0100</pubDate>
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            <title>Wichtige Arbeit</title>
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            <description>Die Festnahme des fünften mutmaßlichen Terrorhelfers zeigt es: Die Zwickauer Neonazi-Zelle konnte sich auf viele Kameraden verlassen. Die alten Freunde besorgten Waffen und Papiere und mieteten Fahrzeuge und Wohnungen, um die Abgetauchten zu schützen. Erst jetzt, da die Bundesanwaltschaft in stoischer Kleinarbeit die Verbindungen der Terrorgruppe rekonstruiert, holt die Mitwisser und Helfer von einst ihr verhängnisvolles Schweigen ein.</description>
            <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 19:23:00 +0100</pubDate>
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            <title>Trennung</title>
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            <description>Thyssen und Krupp - mehr deutsche Industriegeschichte ist in zwei Worten schwer unterzubringen. Von einem wichtigen Teil dieser Geschichte, dem Edelstahlgeschäft, trennt sich der Konzern jetzt. Überhaupt prägten Trennungen das erste Jahr des von Siemens geholten Konzernchefs Heinrich Hiesinger. Von kleinen Tochtergesellschaften bis zu großen Sparten wurde Vieles zu Geld gemacht, zuletzt die Werft Blohm+Voss. Dass sich dabei auch die Verbindung zum Vorgänger Ekkehard Schulz löste, komplettiert das Bild vom Ende einer Ära. Für jede Trennung gab es gute Gründe, meist mangelnde Größe oder extreme Geschäftszyklen. Doch was jetzt neu beginnen soll, ist weniger klar. Vom restlichen Stahlgeschäft, nach Weltmaßstäben mittelgroß, ist selten die Rede. Die noch von Schulz entschiedene Teilung des Konzerns in zwei Sparten legt die Idee nahe, für den Stahl einen Partner zu suchen. Er wolle vor allem die Technologiesparte stärken, hat Hiesinger angekündigt, dafür brauche er das Geld aus den Verkäufen. Ihm schwebe ein diversifizierter Industriekonzern vor. Doch der will noch nicht so recht Gestalt annehmen. Die bisherigen Akquisitionen gerieten ausgesprochen kleinteilig, der Chef bittet selbst um Geduld. Am müden Aktienkurs der vergangenen Monate kann man ablesen, dass die den Anlegern fehlt.</description>
            <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 21:06:54 +0100</pubDate>
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            <title>Bittere Lektion</title>
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            <description>Vielleicht wären die Dinge anders gelaufen, wenn es nicht diese Entführung gegeben hätte. 1987 wurden die Kinder des Drogeriekönigs Anton Schlecker gekidnappt. Der Selfmademan brachte Millionen für ein Lösegeld auf - und bekam seine Kinder Meike und Lars körperlich unversehrt wieder. Dieses Ereignis dürfte - auch wenn kaum etwas darüber an die Öffentlichkeit drang - traumatisch für die Familie gewesen sein. Danach jedenfalls igelte sie sich an ihrem Firmensitz im schwäbischen Ehingen ein.</description>
            <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 18:52:34 +0100</pubDate>
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            <title>Moderatoren nötig</title>
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            <description>Es kann nie schaden, einen Plan zu haben - vor einer Landtagswahl schon gar nicht. Wohlformulierte Konzepte erwecken den Eindruck, dass die Autoren die Herausforderungen und Probleme erkannt haben und Lösungsansätze anbieten. So verhält es sich auch mit dem Energiekonzept der Landesregierung: Alle Vorschläge und Initiativen sind vernünftig - nun müsste man sie nur noch umsetzen.</description>
            <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 18:47:25 +0100</pubDate>
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